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Corona in den Niederlanden: Kurznachrichten

Coronatest, Maßnahmen, Frankreich

  • Trotz des rasanten Anstiegs der Zahl der Corona-Infektionen verfügt der GGD landesweit noch über genügend Testkapazitäten. Alle Niederländer, die sich testen lassen wollen, können das auch tun. Sie müssen möglicherweise etwas weiter als sonst reisen, um so schnell wie möglich gehen zu können, sagt der Dachverband GGD GHOR im Gespräch mit NU.nl am Mittwoch.

  • Obwohl der Gesundheitsminister De Jonge am Freitag angekündigt hat, dass die Zeit zwischen der ersten und zweiten Impfung kürzer wird, macht es keinen Sinn, den GGD anzurufen, um den zweiten Termin vorzuziehen. Die Gesundheitsdienste bekommen bereits viele Anrufe mit solchen Fragen, aber dafür ist es noch zu früh. Das sagt der Dachverband GGD-GHOR im Gespräch mit NU.nl.

  • Belgische Experten nutzen die Niederlande als Beispiel für zu schnelle Lockerungen, um die eigene Regierung davor zu warnen. Die Experten fordern die Behörden auf, bei ihrem Corona-Treffen am Freitag, in dem sie über Großveranstaltungen und die weitere Freigabe des Nachtlebens nachzudenken.

  • Ministerpräsident Mark Rutte und Gesundheitsminister Hugo de Jonge verteidigen heute die verschärften Corona-Maßnahmen gegen eine kritische Tweede Kamer, die dafür die Sommerpause unterbricht. Die Kamer will vor allem wissen, ob die Interventionen ausreichen, um das schnelle Vordringen des Virus zu verlangsamen. Eine Mehrheit der Niederländer findet die schnellen Lockerungen mittlerweile unverantwortlich. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) aller Niederländer finden es unverantwortlich, dass das Kabinett die Corona-Maßnahmen so schnell gelockert hat. Dies geht aus Untersuchungen von I&O Research im Auftrag der NOS hervor.

  • Die Telefone auf vielen Campingplätzen in Frankreich glühen, berichtet De Telegraaf, nachdem die französische Regierung am Montag angekündigt hatte, die Corona-Regeln zu verschärfen. Campingplatzbesitzer erhalten viele Fragen von niederländischen Urlaubern. Frankreich arbeitet mit einem sogenannten Gesundheitspass, dem pass sanitaire. Dies ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Dokumente und Apps, mit denen Personen nachweisen können, dass sie vollständig gegen Corona geimpft sind, negativ getestet wurden oder sich kürzlich von Covid-19 erholt haben. Ein solcher „Pass“ ist in Frankreich ab dem 21. Juli für Besucher von Großveranstaltungen und Kultureinrichtungen obligatorisch. Dies betrifft beispielsweise den Zugang zu Kinos, Theatern und Museen, Vergnügungsparks und öffentlichen Schwimmbädern.

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