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Corona in den Niederlanden: Kurznachrichten

Impfung ohne Termin, Impfungen, Armband

  • Niederländer, die noch nicht vollständig geimpft sind, können nun auch ohne Termin ihre zweite Impfung bekommen, schrieb der scheidende Gesundheitsminister Hugo de Jonge auf Twitter. Die erste Impfung konnte für einige Zeit ohne Termin gemacht werden. Es müssen allerdings bei BioNTech/Pfizer 28 Tage zwischen der ersten und der zweiten Impfung liegen, bei Moderna 4 Wochen und bei AstraZeneca 12 Wochen.

  • Ab heute erhalten Menschen mit einer schweren Immunerkrankung eine Einladung zu einer zusätzlichen Impfung. Diese werden ab morgen von den niederländischen Gesundheitsämtern (GGD) gesetzt, meldet NOS. Das RIVM schätzt, dass es sich um eine Gruppe von etwa 200.000 bis 400.000 Menschen handelt.

  • Die Gesamtzahl der aufgenommenen COVID-Patienten in den Niederlanden beträgt 481, das sind 2 weniger als gestern. Davon liegen 134 auf der Intensivstation, 2 Patienten mehr als gestern.

  • Das niederländische Außenministerium (Buitenlandse Zaken) ändert ab morgen die Reisehinweise für verschiedene internationale Ziele. Malta, Sardinien und die Azoren gelten nicht mehr als Hochrisikogebiete und wechseln von gelb nach grün. Guadeloupe, Kosovo und Indonesien werden ab morgen kein Sehrhochrisikogebiet (zeerhoogrisicogebied), sondern ein Hochrisikogebiet (hoogrisicogebied) sein. Die Reisehinweise für die Inselgruppe St. Vincent und die Grenadinen, Barbados und Brunei werden verschärft, von Hochrisikogebiet zu Sehrhochrisikogebiet. Alle Reisehinweise sind Nederlandwereldwijd.nl auf zu finden.

  • Wer in Utrecht auf Kneipentour gehen will, muss ab Donnerstag nicht mehr jedes Mal seinen QR-Code vorzeigen. Die Gastronomie wird mit Armbändern arbeiten, um den Einlass zu vereinfachen. An drei Standorten in der Innenstadt werden auch am Freitag und Samstag Armbänder ausgegeben.

  • Die Kontrolle der Corona-Zugangskarte (QR-Code) unter anderem in der Gastronomie ist nicht illegal. Dies hat heute ein Gericht in Den Haag festgestellt.

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