Wichtig: Die neue deutsche Coronavirus-Einreiseverordnung ist zum 1. Juni 2022 in Kraft getreten. Die Änderungen betreffen die Abschaffung der Kategorie der Hochrisikogebiete, die grundsätzliche Abschaffung der 3G-Kontrolle bei der Einreise sowie die Anerkennung weiterer Impfstoffe zum Zwecke der Einreise.

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Kurznachrichten | Fallzahlen Niederlande

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Corona in den Niederlanden: Kurznachrichten

Kinder, Einreise, Omikron, Meldungen

Kinder

Letzte Woche war die Zahl neuer Coronameldungen bei Kindern unter 12 Jahren am höchsten. Die Zahl der positiven Tests steigt mit dem Alter bis 12 Jahre. Die höhere Meldezahl bei Kindern bis 12 Jahre wird zum Teil darauf zurückzuführen sein, dass Kinder unter 12 Jahren nicht geimpft sind und ungestörten Kontakt untereinander haben. Kinder von 7 bis 11 Jahren werden häufiger getestet als Kinder ab 12 Jahren. Ab dieser Woche dürfen Kinder mit leichten Schnupfen nicht mehr die Grundschule besuchen und müssen beim niederländischen Gesundheitsamt (GGD) getestet werden. Dadurch werden voraussichtlich nächste Woche weitere Infektionen festgestellt und die Zahl der Meldungen für die Altersgruppe bis 12 Jahre könnte auch noch weiter steigen, meldet das RIVM gestern.

Ab kommenden Montag erhalten alle Grundschulen einen Vorrat an kostenlosen Selbsttests für Schüler der Gruppen 6, 7 und 8. Insgesamt umfasst die Erstauslieferung 2,4 Millionen Selbsttests.

Einreise Niederlande

Das RIVM hat dem Kabinett geraten, zunächst alle Reisenden, die in die Niederlande kommen, testen zu lassen, unabhängig davon, ob sie geimpft oder ungeimpft sind. Auch für ungeimpfte Reisende von außerhalb der EU soll eine Quarantänepflicht gelten. RIVM schlägt dies vor, um die Verbreitung der neuen Omikron-Variante zu verhindern, schreibt NOS. Das Kabinett will zunächst die europäischen Länder konsultieren, bevor es RIVM-Empfehlungen zu Reisemaßnahmen verabschiedet.

Omikron

Am vergangenen Wochenende wurde bekannt, dass die Omikron-Variante auch in den Niederlanden bei zurückkehrenden Passagieren aus dem Süden Afrikas gefunden wurde. Das RIVM forscht zusätzlich über die mögliche Verbreitung dieser Variante in den Niederlanden. Wer nach dem 22. November aus Südafrika, Botswana, Malawi, Lesotho, Swasiland, Namibia, Mosambik oder Simbabwe zurückgekehrt ist, wird aufgerufen sich testen zu lassen. Dazu kann unter der Rufnummer 0800-5005 ein Termin vereinbart werden. Dies gilt auch für die Reisenden, die keine Beschwerden haben.

In der EU sind weitere fünfzehn Personen spositiv auf die Omikron-Variante getestet worden. Damit steigt die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der omikron-Variante in der EU auf 59, berichtet der europäische Gesundheitsdienst ECDC. Die meisten Fälle wurden in den Niederlanden diagnostiziert, nämlich sechzehn.

Meldungen

Nach sechs aufeinander folgenden Tagen des Anstiegs ist die Zahl der Corona-Patienten in den niederländischen Krankenhäusern heute zurückgegangen. Die Gesamtzahl der aufgenommenen COVID-Patienten in den Niederlanden beträgt 2.778, das sind 75 Patienten weniger als gestern. Davon befinden sich 597 auf der Intensivstation, 6 weniger als gestern. 10 davon befinden sich in Deutschland. Von den COVID-Patienten befinden sich 2.181 in den regulären Krankenstationen, 69 weniger als gestern. Gestern wurden 13 überregionale und 2 internationale Verlegungen von COVID-Patienten mit dem Einsatz des LCPS realisiert.

Die Zahl der Neuinfektionen ist erstmals seit zwei Wochen unter 20.000 gesunken, das liegt aber wohl an einer Fehlfunktion des RIVM-Systems. Zwischen Dienstagmorgen und Mittwochmorgen wurden 18.588 neue Fälle registriert. Das RIVM kann nicht sagen, wie viele es ohne die Störung gewesen wären.

Im November wurden mehr als eine halbe Million Menschen in den Niederlanden positiv auf das Coronavirus getestet. Das RIVM meldete innerhalb von dreißig Tagen 511.300 neue Fälle. Das ist ein neuer Monatsrekord, schreibt das AD.

 

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