Infos: Kurznachrichten | Fallzahlen Niederlande

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Niederlande - Coronavirus

Risikogebiet

Quelle: nederlandwereldwijd.nl

⇒ Deutschland aus niederländischer Sicht:
Stufe Gelb ab dem 4. September 2021

⇒ Niederlande
aus deutscher Sicht:
keine Einstufung mehr ab dem 8. August 2021

⇒ niederländische Überseegebiete
aus deutscher Sicht:
Hochrisikogebiete ab dem 27. Juli 2021

Einstufungen

Risikogebiete werden ab dem 1. August 2021 seitens der deutschen Behörden nur noch in zwei Kategorien ausgewiesen: Hochrisikogebiete (bisher Hochinzidenzgebiete) und weiterhin Virusvariantengebiete.

  • Virusvariantengebiete
  • Hochrisikogebiete
  • kein Risikogebiet

Die Kategorie der „einfachen“ Risikogebiete entfällt zum 1. August 2021. Das Entfallen der Kategorie der „einfachen“ Risikogebiete bedeutet nicht, dass bei Aufenthalten in diesen Gebieten kein relevantes erhöhtes Infektionsrisiko mehr besteht. Die Gefahr einer Infektion besteht derzeit weltweit.

Die Einstufung als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet erfolgt weiterhin frühestens mit Ablauf des ersten Tages nach Veröffentlichung der Feststellung durch das Robert Koch-Institut. So soll den Reisenden und den betroffenen Staaten bzw. Regionen Zeit gegeben werden, auf die Einstufung zu reagieren und entsprechenden Vorkehrungen treffen zu können. Entsprechende Einstufungen als Risikogebiet werden durch das Robert Koch-Institut unter https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete veröffentlicht.

Hochrisikogebiete

Hochrisikogebiete können künftig Gebiete mit besonders hohen Fallzahlen sein, z.B. beim Vergleich der Höhe des Mehrfachen der mittleren 7-Tagesinzidenz je 100.000 Einwohnern in der Bundesrepublik Deutschland. Indiz ist regelmäßig eine 7-Tagesinzidenz von deutlich über 100. Es kann sich auch um Gebiete handeln, in denen aufgrund quantitativer oder qualitativer Kriterien (zum Beispiel aufgrund der dort vorhandenen Ausbreitungsgeschwindigkeit, einer hohen Hospitalisierungsrate, einer geringen Testrate bei gleichzeitig hoher Positivitätsrate oder aufgrund nicht ausreichend vorhandener oder verlässlicher epidemiologischer Daten) Anhaltspunkte eines gefährlichen Infektionsgeschehens vorliegen. Möglich ist auch, dass es sich um ein Gebiet handelt, in dem festgestellt wurde, dass eine Variante des Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden ist, die mit Eigenschaften eines erhöhten Risikos für die Gesundheit - wie z.B. erhöhte Transmissibilität oder Morbidität – einhergeht, von der jedoch zugleich von einer hinreichenden Schutzwirkung bei vollständiger Impfung oder Genesung ausgegangen werden kann.

Virusvariantengebiet

Ein Virusvariantengebiet ist künftig ein Gebiet für das festgestellt wurde, dass in diesem Gebiet eine bestimmte, in der Bundesrepublik Deutschland noch nicht verbreitete Variante des Coronavirus SARS-CoV-2 mit besorgniserregenden Eigenschaften auftritt, bei der relevante Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass entweder bestimmte in der Europäischen Union zugelassene Impfstoffe oder eine vorherige Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 keinen oder nur einen eingeschränkten Schutz gegenüber dieser Variante aufweisen oder sie andere ähnlich schwerwiegende besorgniserregender Eigenschaften aufweist, insbesondere weil sie schwerere Krankheitsverläufe oder eine erhöhte Mortalität verursacht. Gleiches gilt, wenn bezüglich der Virusvariante noch Ungewissheit im Hinblick auf die genannten Wirkungen besteht. Eine Verbreitung der Virusvariante in der Bundesrepublik Deutschland ist dann anzunehmen, wenn sie die in der Bundesrepublik Deutschland dominierende Virusvariante darstellt.

Daten, Links und Fallzahlen

Mit dem Suchtool kann schnell analysiert werden, ob eine niederländische Gemeinde zum Risikogebiet gehört oder nicht. Das Ergebnis liefert verschiedene Informationen und die wichtigsten Links zu den Behörden und Fallzahlen.

Über 350 Gemeinden zählen die Niederlande. Es wurden auch über 2200 Orte hinzugefügt, um die Suche etwas zu vereinfachen. Tipp: Geben Sie die ersten Buchstaben des Ortes langsam ein, es erscheint dann eine Auswahlliste.

Wieso Risikogebiet?

Risikogebiete seit dem 17.10.2020, 00:00 | Copyright: GeoNames, Microsoft | Erstellt durch: DACHIST.org

Aufgrund der pandemischen Ausbreitung vom Coronavirus ist weltweit - also auch in den Niederlanden - von einem Infektionsrisiko auszugehen. Das deutsche Robert Koch Institut und das niederländische RIVM analysieren kontinuierlich verschiedene Kriterien wie

  • Erkrankungshäufigkeit
  • Dynamik der täglich gemeldeten Fallzahlen
  • Maßnahmen (z.B. Quarantäne ganzer Städte oder Gebiete)
  • exportierte Fälle in andere Länder/Regionen

und bewerten die Situation täglich neu. Sobald Länder oder auch Regionen über bestimmte Schwellwerte kommen, können diese zu Risikogebieten erklärt werden. Reisende aus Risikogebieten innerhalb und außerhalb Europas müssen über einen Nachweis verfügen und/oder müssen ihrer Ankunft in Quarantäne gehen.

Die Niederlande orientieren sich nach ähnlichen Faktoren, die nicht näher erläutert werden.

Sehen Sie sich hier die aktuellen Risikogebiete an:

Niederländische Behörden:

Deutsche Behörden:

Ein- und Ausreise

Generell gilt, dass Reisende aus Ländern, deren Gesundheitsrisiko gleich oder niedriger als das der Niederlande eingestuft ist, einreisen können.

Links zu den Bundesländern, Verordnungen, Ausnahmen und Regelungen finden Sie im Artikel Grenze D/NL NL/D.

Zwischen Deutschland und dem Königreich der Niederlande (vice-versa) finden die üblichen Grenzkontrollen statt.

Die Einreise für Reisende aus den Niederlanden nach Deutschland ist uneingeschränkt möglich. Das gilt auch für Reisende aus Deutschland, die in die Niederlande wollen.

Die Reisehinweise der Länder finden Sie hier:

Flugreisende aus allen Ländern müssen vor Reiseantritt ein Gesundheitsformular ausfüllen und bei sich führen. Dieses Formular wird stichprobenartig kontrolliert.

Coronatest

In den Niederlanden mit Corona-typischen Symptomen:
Sie können unter der Rufnummer 0800-1202 oder online (nur mit DigiD, der niederländischen Identifikationsnummer) einen kostenlosen Test anfragen. Das es derzeit sehr viele Anfragen gibt, kann hier mit Wartezeiten gerechnet werden. Mehr Infos finden Sie unter der Frage Wo kann ich mich testen lassen?

Kostenpflichtig, aber schnell: In den Niederlanden bietet u.a. Vaccinaties Op Reis kostenpflichtige COVID-19-PCR-Test an, die eine aktive Infektion nachweisen. Diese können auch in Kombination mit einem Antikörpertest gemacht werden. Damit wird festgestellt, ob man Corona bereits hatte. Alle Corona-Testergebnisse werden mit einer international anerkannten medizinischen Non-COVID-Erklärung geliefert, die von einem der Ärzte unterzeichnet wurde. Diese Erklärung kann den Behörden vorgelegt werden.
Die Spoedteststraat, an der A12 in der Nähe von Utrecht und Schiphol gelegen, bietet neben sehr schnellen PCR Test auch Schnelltests mit einer Reisebescheinigung an.

In Deutschland testen lassen:
Wer sich in Deutschland testen lässt, bekommt einen QR-Code und ein Kennwort. Diese Daten können in der deutschen Corona Warn App eingelesen werden. Wird der Bildschirm grün, war der Test negativ. Das Testergebnis kann als PDF herunter geladen werden.

Wir haben alle Möglichkeiten ausführlich im Artikel Coronatest beschrieben.

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Letzte Änderung:
20.10.2021, 21:36 CEST

Hinweis:
Sie sollten sich auf den offiziellen Webseiten der niederländischen und/oder deutschen Behörden/Organisationen informieren. klimeck consulting oder DACHIST übernimmt keinerlei Verantwortung oder Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen, für Abweichungen der Programminhalte von Originaltexten, Übertragungsfehler von Schriftstücken und Irrtümer bei Dokumenten, die für die Internetseiten erstellt wurden, sowie unbefugte Veränderung der Angaben auf dem Server durch Dritte und dadurch entstandenen Schaden. Die Inhalte dieser Internetseiten dienen nicht der Erteilung medizinischer oder anderer Ratschläge oder Anweisungen in Bezug auf Arzneimittel oder bestimmte Therapien. Die auf dieser Website enthaltenen Informationen stellen keine Alternative zur Beratung durch einen Arzt oder Apotheker dar. Wer Hilfe und/oder Rat zu spezifischen Gesundheitsproblemen benötigt, wendet sich bitte ausschließlich an einen Arzt.

Quellen:
[1] RKI (2. April 2020, 19:50). COVID-19: Internationale Risikogebiete. Abgerufen am 4. April 2020, von https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html
[2] RKI (10. April 2020). COVID-19: Informationen zum Aussetzen der Ausweisung der internationalen Risikogebiete/besonders betroffenen Gebiete in Deutschland. Abgerufen am 19. April 2020, von https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html
[3] Bundesregierung (2020). Informationen für Reisende und Pendler. Abgerufen am 11. Mai 2020, von https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-regelungen-1735032
[4] BMI (02.11.2020). Bundespolizei kontrolliert Einhaltung der Corona-Regeln. Abgerufen am 05. November 2020, von https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/kurzmeldungen/DE/2020/10/corona-einsatz-bpol.html
[5] Rijksoverheid (2020). Thuisblijven (in thuisquarantaine) bij aankomst in Nederland. Abgerufen am 10. November 2020, von https://www.rijksoverheid.nl/onderwerpen/coronavirus-covid-19/reizen-en-op-vakantie-gaan/in-thuisquarantaine-bij-aankomst-in-nederland