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Winter bleibt bestimmend

| von Redaktion

Archivbild | Foto: HOLLAND.guide
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NIEDERLANDE · Anhaltende winterliche Bedingungen mit Schnee, Glätte und Einschränkungen im Verkehr prägen auch den Dienstag. Nach Angaben des niederländischen Wetterdienstes KNMI bleibt die Lage landesweit angespannt. In vielen Regionen kommt es weiterhin zu winterlichen Schauern, gefrierender Nässe und örtlich zu Nebel. Die Warnstufe Code gelb wegen Glätte durch Schnee und Vereisung gilt mindestens bis Mittwochabend. Besonders in den Morgen und Abendstunden ist mit gefährlichen Straßenverhältnissen zu rechnen. Auch der öffentliche Verkehr sowie der Flugverkehr bleiben beeinträchtigt. Behörden und Verkehrsorganisationen rufen dazu auf, Reisen kritisch zu prüfen und sich laufend über die aktuelle Lage zu informieren.

Nach Angaben des KNMI bleibt es in der Nacht von Montag auf Dienstag vielerorts glatt. Während es zunächst weitgehend trocken ist, nimmt im Westen später erneut die Wahrscheinlichkeit für einzelne winterliche Schauer zu. In der östlichen Landeshälfte kann stellenweise Nebel auftreten. Die Temperaturen sinken verbreitet unter den Gefrierpunkt. Entlang der Küste liegen die Tiefstwerte um null Grad, im Binnenland werden örtlich minus sieben Grad erreicht. Über Schneeflächen kann es laut KNMI sogar deutlich kälter werden, mit Werten um minus zehn Grad oder darunter. Der Wind bleibt meist schwach, an der Küste weht er mäßig aus nordwestlicher Richtung.

Morgenstunden mit Glätte und Nebelgefahr

Am Dienstagmorgen treten laut KNMI im Westen und Norden einzelne Schauer mit nassem Schnee oder Regen auf. In den östlichen und südöstlichen Landesteilen kann sich Nebel halten. Stellenweise entsteht dabei erneut tückische Glätte. Der Wind dreht auf Südwest und weht schwach bis mäßig, an der Küste teils kräftiger. Die Kombination aus feuchter Fahrbahn, niedrigen Temperaturen und eingeschränkter Sicht erhöht insbesondere im Berufsverkehr das Unfallrisiko.

Im weiteren Tagesverlauf verlagern sich die winterlichen Schauer laut KNMI vor allem in den Norden des Landes. Später am Nachmittag setzt im Westen Regen oder nasser Schnee ein. Die Höchsttemperaturen erreichen rund zwei Grad Celsius, bei winterlichem Niederschlag bleibt es teils um den Gefrierpunkt. Der Südwestwind frischt weiter auf und ist an der Küste zeitweise kräftig.

Für den Dienstagabend meldet das KNMI vor allem in der nördlichen Landeshälfte wieder nassen Schnee. An der Küste erreicht der Südwestwind Stärke fünf bis sechs. Die winterlichen Bedingungen setzen sich damit auch in den Abendstunden fort.

Warnstufe Code Gelb bleibt bestehen

Es gilt weiterhin Code Gelb wegen Glätte durch Schnee und gefrierende Nässe. Aus nordwestlicher Richtung ziehen wiederholt winterliche Schauer in die Küstenprovinzen. Dabei können ein bis drei Zentimeter Schnee fallen, örtlich sogar bis zu fünf Zentimeter. Auch abseits der Schauer besteht Glättegefahr durch das Gefrieren nasser Straßen. Die winterlichen Verhältnisse halten laut Warnlage noch mehrere Tage an.

Straßenverkehr weiter stark betroffen

Rijkswaterstaat warnt vor anhaltend gefährlichen Fahrbedingungen. Wie die Behörde mitteilt, wird Tag und Nacht mit großem Einsatz gegen die Glätte gearbeitet. Dennoch ist mit zusätzlicher Reisezeit zu rechnen. Autofahrer sollen Streufahrzeugen und Schneeräumdiensten ausreichend Platz lassen. Über das Liveblog von Rijkswaterstaat werden laufend aktuelle Informationen zur Verkehrslage veröffentlicht.

Öffentlicher Verkehr und Flugverkehr eingeschränkt

Es bleibt auch am Dienstag mit erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Verkehr zu rechnen. Die Bahn fährt nach Winterfahrplan, wodurch auf mehreren Strecken weniger Züge verkehren. Auch auf den Straßen erwartet der ANWB weiterhin zahlreiche Pannen und Unfälle. Am Flughafen Schiphol ist wegen des anhaltenden Winterwetters nur ein eingeschränkter Flugbetrieb möglich. Der Flughafen rät Reisenden dringend, vor der Anreise den aktuellen Flugstatus zu prüfen und bei Flugausfällen nicht zum Flughafen zu kommen.

Öffentlicher Verkehr und Flugverkehr eingeschränkt

Es bleibt auch am Dienstag mit erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Verkehr zu rechnen. Die Bahn fährt nach Winterfahrplan, wodurch auf mehreren Strecken weniger Züge verkehren. Auch auf den Straßen erwartet der ANWB weiterhin zahlreiche Pannen und Unfälle.

Am Flughafen Schiphol ist wegen des anhaltenden Winterwetters nur ein eingeschränkter Flugbetrieb möglich. Gestrandete Reisende erhalten Unterstützung durch Helfer des Rode Kruis, die vor Ort Informationen bereitstellen, als Ansprechpartner zur Verfügung stehen sowie Kaffee und Tee ausgeben. Schlafmöglichkeiten in Form von Feldbetten werden nicht angeboten. Die Fluggesellschaft KLM streicht für Dienstag nahezu 300 Flüge. Nach Angaben des Unternehmens gegenüber NOS kann die Zahl der Annullierungen im Tagesverlauf weiter steigen. Bereits am Montag strandeten tausende Passagiere. Insgesamt wurden am Flughafen mehr als 700 Flüge annulliert. Reisende werden dringend gebeten, den aktuellen Flugstatus zu prüfen und bei gestrichenen Verbindungen nicht zum Flughafen anzureisen.

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