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Wasserstörung bei IJmuiden behoben

| von Redaktion

Archivbild | Foto: HOLLAND.guide
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IJMUIDEN · Massive Versorgungsstörung in Noord Holland Am Samstagmorgen sorgte eine große Störung in der Trinkwasserversorgung rund um IJmuiden und mehrere umliegende Orte für erhebliche Probleme. Zehntausende Haushalte hatten zeitweise kaum oder gar kein Wasser aus dem Hahn. Ursache war eine große Beschädigung einer Wasserleitung im Gebiet zwischen Wijk aan Zee und Heemskerk. Dadurch kam es nicht nur zu Druckabfällen im Leitungsnetz, sondern auch zu einer Überschwemmung im betroffenen Gebiet. Straßen, Radwege sowie Teile eines Campingplatzes standen unter Wasser. Die Situation hatte Auswirkungen auf mehrere Orte im Raum Velsen und Kennemerland. Inzwischen ist die Störung lokalisiert worden und die Wasserversorgung wurde über eine alternative Leitung wieder aufgenommen.

Der Ausfall der Wasserversorgung begann am Samstagmorgen im Bereich zwischen Wijk aan Zee und Heemskerk. Es trat dort aus einer beschädigten Wasserleitung große Mengen Wasser aus. Dadurch kam es zu Überschwemmungen im umliegenden Gebiet. Mehrere Straßen und Fahrradwege wurden überflutet und mussten durch die örtliche Handhaving gesperrt werden. Auch ein Campinggelände wurde von den Wassermassen erreicht, wobei Wasser zwischen Chalets und einem Wohnhaus hindurchfloss. Gleichzeitig sank in mehreren Orten die Wasserversorgung drastisch ab. In Städten und Gemeinden wie IJmuiden, Velsen, Heemskerk und Santpoort kam laut AD teilweise kaum noch Wasser aus den Leitungen. Auch in Bloemendaal und Driehuis meldeten Bewohner einen sehr niedrigen Wasserdruck oder vollständigen Ausfall der Versorgung. Wegen der großen Auswirkungen auf Infrastruktur und Versorgung wurde durch die Einsatzkräfte die Alarmstufe GRIP 2 ausgerufen. Diese Stufe wird bei Ereignissen mit erheblicher gesellschaftlicher Wirkung eingesetzt, wenn koordinierte Maßnahmen über das unmittelbare Schadensgebiet hinaus notwendig sind. Parallel dazu verzeichnete das regionale Wasserunternehmen PWN eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Informationen. Die Internetseite des Unternehmens war zeitweise nicht erreichbar, weil sehr viele Menschen gleichzeitig versuchten, sich über die Situation zu informieren.

Große Überschwemmung durch Leitungsbruch

Nach Angaben des AD führte der Bruch der Wasserleitung zu einer erheblichen Menge austretenden Wassers im offenen Gelände zwischen Wijk aan Zee und Heemskerk. Das Wasser breitete sich rasch aus und überschwemmte mehrere Verkehrswege. Autofahrer und Radfahrer konnten einzelne Straßen und Radwege nicht mehr nutzen, weshalb die Behörden mehrere Absperrungen einrichten mussten. Die Wassermassen erreichten zudem ein Gelände mit Chalets sowie ein Wohnhaus in der Umgebung eines Campingplatzes. Die Situation verdeutlichte, welche Auswirkungen eine große Beschädigung im Trinkwassernetz haben kann. Während vor Ort große Mengen Wasser austraten, kam in den umliegenden Gemeinden gleichzeitig kaum noch Wasser aus den Leitungen der Haushalte. Wie das AD berichtet, wurde zunächst noch nach der exakten Stelle der Beschädigung gesucht, um gezielte Maßnahmen einleiten zu können.

Tausende Haushalte betroffen

Die Auswirkungen der Störung waren deutlich in mehreren Orten rund um IJmuiden spürbar. Es hatten Bewohner in IJmuiden, Santpoort, Driehuis und Velserbroek teilweise keinen Wasserdruck oder gar kein Wasser mehr zur Verfügung. Auch andere Orte im Umfeld meldeten Probleme mit der Versorgung. Das regionale Wasserunternehmen PWN bestätigte in einer Mitteilung, dass es sich um eine große Störung im Trinkwassernetz handelte. Laut PWN konnten Bewohner in den genannten Gebieten entweder kein Wasser aus dem Hahn erhalten oder nur mit deutlich reduziertem Druck. Techniker wurden unmittelbar eingesetzt, um die Ursache zu lokalisieren und die Versorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen. Zu diesem Zeitpunkt war zunächst noch unklar, wie lange die Störung anhalten würde und welche Auswirkungen sie insgesamt haben würde.

Wasserversorgung inzwischen wieder hergestellt

Später konnte das Problem jedoch lokalisiert und technisch eingegrenzt werden. Wie das Wasserunternehmen PWN mitteilt, wurde das Leck gefunden und mit Hilfe von Absperrventilen geschlossen. Dadurch konnte das beschädigte Leitungssegment vom restlichen Netz getrennt werden. Anschließend wurde die Versorgung über eine andere Leitung umgeleitet. Laut PWN wurde die Wasserlieferung dadurch wieder gestartet, sodass Haushalte in den betroffenen Gebieten erneut Wasser erhalten. Die Situation entspannte sich damit im Laufe des Tages deutlich. Nach der Wiederherstellung der Versorgung können nun weitere Arbeiten erfolgen, um die beschädigte Leitung dauerhaft zu reparieren und die Infrastruktur vollständig zu sichern.

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