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Rückruf bei Nutrilon Babynahrung

| von Redaktion

UTRECHT · Niederlande Rückruf von Säuglingsnahrung nach EU Neubewertung. In den Niederlanden werden zahlreiche Nutrilon Produkte des Herstellers Danone vorsorglich zurückgerufen. Wie die niederländische Lebensmittel und Warenaufsichtsbehörde NVWA am 6. Februar 2026 mitteilt, kann in den betroffenen Säuglings und Folgemilchprodukten der Stoff Cereulide in Mengen enthalten sein, die über der neu festgelegten europäischen gesundheitlichen Richtwertgrenze liegen. Eltern werden dringend aufgefordert, die genannten Produkte nicht zu verwenden. Der Rückruf erfolgt freiwillig durch Danone und steht im Zusammenhang mit aktualisierten Vorgaben europäischer Behörden, darunter neue Bewertungen der EFSA. Betroffen sind mehrere Produktvarianten und zahlreiche Chargen, die ausschließlich über die offizielle Danone Übersicht eindeutig identifiziert werden können.

Der Hersteller Danone erklärt, dass die Rückrufaktion eine reine Vorsichtsmaßnahme darstellt und in enger Abstimmung mit der NVWA beschlossen wurde. Hintergrund ist eine Anpassung der europäischen Richtlinien zur Bewertung von Cereulide, einem von bestimmten Bakterien gebildeten Toxin, für das nun strengere gesundheitliche Grenzwerte gelten. Nach Angaben von Danone haben interne Kontrollen zwar bestätigt, dass die Produkte den bisherigen Anforderungen entsprachen, dennoch habe man sich im Sinne maximaler Transparenz und Sicherheit für Eltern und Betreuungspersonen zu diesem Schritt entschieden.

Laut NVWA betrifft der Rückruf eine breite Palette von Nutrilon Säuglingsnahrungen, Folgemilchprodukten und Spezialvarianten in unterschiedlichen Verpackungsgrößen, darunter Eazypack Dosen, Metallbehälter sowie Bag in Box Systeme. Maßgeblich für Verbraucher sind die aufgedruckten Chargennummern und Mindesthaltbarkeitsdaten, da nicht alle Produkte einer Sorte betroffen sind. Danone betont ausdrücklich, dass alle Nutrilon Produkte, die nach der Rückrufaktion weiterhin im Handel erhältlich sind, den neuesten EFSA Vorgaben entsprechen und nicht Teil der Warnung sind. Eltern mit Fragen oder Unsicherheiten können sich an die eingerichteten Servicehotlines oder die Informationsplattform von Nutricia wenden, um individuelle Auskunft zu erhalten.

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