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Großbrand in Dünen von Den Haag

| von Redaktion

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Archivbild | Foto: HOLLAND.guide
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DEN HAAG · Großbrand in den Dünen. In den Dünen von Den Haag ist am Dienstagabend ein ausgedehnter Brand ausgebrochen. Das Feuer entstand im Bereich des Cort van der Lindenpad nahe Duindorp und dem Zuiderstrand und führte zu einer starken Rauchentwicklung. Über das nationale Warnsystem NL Alert wurden Anwohner und Besucher der Region aufgefordert, die Dünen nicht mehr zu betreten und sich von der Rauchentwicklung fernzuhalten. Menschen in der Umgebung sollen Fenster und Türen schließen sowie Lüftungsanlagen abschalten. Die Einsatzkräfte sind mit einem Großaufgebot vor Ort, um eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Aufgrund der trockenen Vegetation in den Dünen besteht die Gefahr, dass sich das Feuer schnell ausbreitet. Das betroffene Gebiet wurde abgesperrt, während Feuerwehr und Rettungsdienste versuchen, die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Am Dienstagabend ist in den Dünen von Den Haag ein großer Brand ausgebrochen, der zu einem umfangreichen Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdiensten geführt hat. Wie der Sicherheitsverbund Haaglanden meldet, brennt es im Dünengebiet nahe dem Cort van der Lindenpad. Das Feuer entwickelte sich im Bereich von Duindorp beim Zuiderstrand. Schon kurz nach Ausbruch der Flammen wurden zahlreiche Einsatzkräfte alarmiert, während die Behörden die Bevölkerung dringend dazu aufforderten, das Gebiet zu meiden und den Rettungsdiensten Platz zu lassen. Gleichzeitig wurde ein NL Alert verschickt, das vor der starken Rauchentwicklung warnte und konkrete Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung enthielt. Menschen in der Umgebung sollten Fenster und Türen geschlossen halten und mechanische Lüftungen ausschalten, um zu verhindern, dass Rauch in Gebäude eindringt.

Wie Omroep West berichtet, entwickelte sich der Brand am späten Dienstagnachmittag rasch zu einem größeren Einsatz. Bereits am frühen Abend wurden dutzende Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und anderen Hilfsdiensten in das Dünengebiet entsandt. Über dem Einsatzort kreiste zudem ein Polizeihubschrauber, um die Lage aus der Luft zu beobachten und die Einsatzkräfte zu unterstützen. Zu Beginn des Abends war jedoch noch unklar, wie groß das betroffene Gebiet tatsächlich ist. Die Feuerwehr konzentriert sich laut Angaben der Einsatzleitung vor allem darauf, die Flammen zu bekämpfen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Großeinsatz der Feuerwehr

Der Brand entwickelte sich in einem Bereich der Dünen zwischen dem Zugang zu den Strandpavillons De Staat und De Kwartel. Laut Omroep West wurden bis zum frühen Abend rund 52 Fahrzeuge von Feuerwehr und anderen Rettungsdiensten zur Brandstelle geschickt. Die große Zahl an Einsatzkräften zeigt, wie ernst die Situation eingeschätzt wird.

Die Feuerwehr spricht von einem sehr großen Brand und versucht mit umfangreichem Material gegen die Flammen vorzugehen. Ein Sprecher erklärte laut Omroep West, dass sich die Einsatzkräfte derzeit darauf konzentrieren, das Feuer zu bekämpfen und ein weiteres Ausbreiten zu verhindern. Gleichzeitig wurden zusätzliche Kräfte alarmiert, um den Einsatz zu unterstützen.

Schwierige Wasserversorgung

Eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte ist die Wasserversorgung im Dünengebiet. Laut Omroep West haben Feuerwehr und Rettungsdienste zunächst Schwierigkeiten gehabt, ausreichend Löschwasser an den Brandort zu bringen. Deshalb wurde ein zusätzliches Feuerwehrpeloton eingesetzt, um die Versorgung mit Wasser zu verbessern.

Unter anderem wurde eine lange Feuerwehrleitung vom sogenannten Verversingskanaal an der Houtrustweg in Richtung der Brandstelle gelegt. Über diese Leitung soll Wasser zu den Einsatzkräften transportiert werden, damit sie das Feuer effektiver bekämpfen können. Die Infrastruktur in den Dünen erschwert solche Einsätze häufig, da Straßen und feste Wasserentnahmestellen nur begrenzt vorhanden sind.

Rauchentwicklung und Warnungen

Der Brand führte zu einer starken Rauchentwicklung, die zeitweise über weite Teile der Umgebung sichtbar war. Schwarze Rauchwolken zogen über das Gebiet und sorgten dafür, dass Behörden und Feuerwehr die Bevölkerung eindringlich warnten.

Über das nationale Warnsystem NL Alert wurden Bürger aufgefordert, die Dünen nicht mehr zu betreten und sich von der Rauchentwicklung fernzuhalten. Zudem sollten Menschen in der Nähe Fenster und Türen schließen und Lüftungssysteme ausschalten, um Rauch in Gebäuden zu vermeiden. Gleichzeitig appellierten Feuerwehr und Behörden an Schaulustige, nicht zum Einsatzort zu kommen.

Gebiet abgesperrt

Um den Einsatzkräften freie Arbeit zu ermöglichen, wurde das betroffene Gebiet abgesperrt. Nach Angaben von Omroep West wurde unter anderem die Duivelandsestraat zeitweise gesperrt. Die Feuerwehr befürchtet, dass neugierige Besucher den Einsatz behindern könnten, wenn sie sich in die Nähe des Brandortes begeben.

Trotz des großen Einsatzes war am frühen Abend weiterhin unklar, wie groß die betroffene Fläche tatsächlich ist. Die Einsatzkräfte konzentrieren sich daher zunächst auf die Eindämmung der Flammen und die Verhinderung einer weiteren Ausbreitung.

Hohe Waldbrandgefahr

Der Brand ereignet sich in einer Phase erhöhter Waldbrandgefahr. Laut Omroep West gilt in der Region derzeit Warnstufe zwei, die höchste Stufe im niederländischen System zur Warnung vor Naturbränden. Hintergrund ist, dass es bereits längere Zeit nicht geregnet hat und Vegetation sowie Dünen stark ausgetrocknet sind.

Unter solchen Bedingungen können sich Brände besonders schnell ausbreiten. Die Feuerwehr reagierte daher mit einem umfangreichen Einsatz, um die Flammen möglichst schnell unter Kontrolle zu bringen und eine Ausbreitung auf größere Dünenflächen zu verhindern.

Lage weiter unklar

Am Abend war noch nicht bekannt, wie groß die Brandfläche letztlich ist und wie lange die Löscharbeiten dauern werden. Die Einsatzkräfte arbeiten weiterhin daran, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Behörden kündigten an, dass weitere Informationen folgen sollen, sobald ein klareres Bild der Lage vorliegt.

Andere Medien zum Thema

Live Kijkduin Boulevard Camera

Ab ca. 17:45 bis 18:30Uhr sind Rauchwolken zu sehen.

Updates

28.04.2026, 20:36 Uhr: Feuerwehr weiter im Einsatz

Die Feuerwehr ist weiterhin mit der Bekämpfung des Brandes in den Dünen bei Duindorp beschäftigt. Nach Angaben der Einsatzkräfte laufen derzeit vor allem Nachlöscharbeiten, um zu verhindern, dass sich das Feuer erneut entzündet. Besonders der Wind stellt dabei ein Risiko dar, da er Glutreste wieder anfachen könnte.

Zur Unterstützung der Einsatzleitung ist ein landesweiter Berater für Naturbrandbekämpfung vor Ort, der die Feuerwehr mit fachlichen Einschätzungen unterstützt. In dem betroffenen Gebiet befindet sich außerdem ein sogenannter Filmbunker, dem die Einsatzkräfte besondere Aufmerksamkeit widmen. Nach derzeitigen Angaben besteht jedoch keine akute Gefahr für das Bauwerk.

Die Behörden bitten die Bevölkerung weiterhin ausdrücklich, die Dünen nicht zu betreten. Neben Sicherheitsrisiken für Besucher erschweren zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge und Einsatzkräfte im Gebiet den Zugang.

28.04.2026, 21:56 Uhr: Brand unter Kontrolle

Der Brand in den Dünen ist inzwischen unter Kontrolle. Die Feuerwehr wird das Gebiet gemeinsam mit dem zuständigen Dünen und Naturaufseher in den kommenden Stunden weiterhin beobachten, um sicherzustellen, dass sich das Feuer nicht erneut entzündet.

Die meisten Einsatzkräfte verlassen nach und nach den Einsatzort, nachdem die Lage stabilisiert werden konnte.

Mit der Entwarnung endet auch die zuvor ausgesandte NL Alert Warnmeldung. Weitere Gefahren für die Bevölkerung bestehen derzeit nicht mehr.

ENDE der Liveberichterstattung

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