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Bewaffneter Mann in Utrecht nicht gefunden

| von Redaktion

Symbolbild | Foto: HOLLAND.guide
Symbolbild | Foto: HOLLAND.guide

UTRECHT · Großangelegte Suche ohne Ergebnis Am Freitagnachmittag kam es auf dem Gelände der Universität Utrecht im Bereich des Science Parks zu einem massiven Polizeieinsatz. Hintergrund waren zwei Meldungen über einen angeblich bewaffneten Mann in einem der Gebäude. Die Polizei reagierte mit einem Großeinsatz, bei dem Spezialeinheiten, Feuerwehr und Rettungsdienste vor Ort waren. Das öffentliche Leben im Utrecht Science Park kam zeitweise zum Stillstand, auch der öffentliche Nahverkehr wurde unterbrochen. Die Polizei teilte am Abend mit, dass kein bewaffneter Mann gefunden wurde. Es habe sich jedoch um ernstzunehmende Hinweise gehandelt, weshalb mit höchster Vorsicht gehandelt wurde. Verletzt wurde niemand, Festnahmen gab es ebenfalls nicht.

Die Einsätze in Utrecht zogen sich über mehrere Stunden hin, nachdem gegen 14 Uhr zwei Meldungen bei der Polizei eingegangen waren, in denen von einer Person mit Schusswaffe in einem Universitätsgebäude die Rede war. Wie die Polizei gegenüber NOS erklärte, sei in einer solchen Lage Abwarten keine Option, stattdessen müsse Sicherheit oberste Priorität haben. Deshalb wurde großflächig abgesperrt und die Dienst Speciale Interventies (DSI), eine Spezialeinheit von Polizei und Verteidigung, hinzugezogen. Auch RTV Utrecht berichtete, dass das Gebiet rund um die Botanischen Gärten weiträumig abgeriegelt und das Victor J. Koningsbergergebouw teilweise geräumt wurde.

Studierende und Mitarbeiter wurden gebeten, das Gebäude zu verlassen, die Situation verlief dabei ruhig und ohne Panik. Der Einsatz führte zu erheblichen Einschränkungen: Straßen waren blockiert, Busse fuhren nicht und zahlreiche Einheiten der Polizei waren in kugelsicheren Westen im Einsatz. Erst gegen Abend entspannte sich die Lage, die Absperrungen wurden aufgehoben, die DSI zog wieder ab und das Universitätsgelände wurde geschlossen. Laut Universität bleiben die betroffenen Gebäude bis Samstagmorgen zu. Nach Angaben der Polizei wurden keine konkreten Anhaltspunkte für eine tatsächliche Bedrohung gefunden. Dennoch wird ermittelt, wer die ursprünglichen Meldungen abgegeben hat und wie es zu der groß angelegten Suche kommen konnte.

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