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A27: Baustelle bis mindestens 2031

| letzte Änderung 20.07.2026 21:34 | von Redaktion

Archivbild | Quelle: HOLLAND.guide
Archivbild | Quelle: HOLLAND.guide

HOUTEN · Die Arbeiten auf der A27 zwischen den Autobahnkreuzen Houten und Hooipolder gehen in den kommenden Jahren mit zahlreichen Sperrungen und Verkehrsbehinderungen weiter. Rijkswaterstaat baut den 47 Kilometer langen Abschnitt umfassend aus und modernisiert unter anderem vier große Brücken, ergänzt zusätzliche Fahrstreifen und passt rund 60 Viadukte sowie Durchlässe an. Ziel ist es, den Verkehrsfluss zu verbessern und Staus sowie Ausweichverkehr in der Region zu reduzieren. Bereits seit 2024 laufen die Bauarbeiten. Auch 2026 sind zahlreiche nächtliche und mehrtägige Sperrungen vorgesehen. Nach Angaben von Rijkswaterstaat werden insbesondere der Ersatz der Merwedebrug und der Hagesteinsebrug mehr Zeit als ursprünglich vorgesehen benötigen. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist derzeit weiterhin offen.

Die A27 zählt zwischen Houten und Hooipolder zu den am stärksten belasteten Autobahnabschnitten der Niederlande. Nach Angaben von Rijkswaterstaat kommt es dort täglich zu langen Staus. Um die Kapazität zu erhöhen und den Verkehrsfluss langfristig zu verbessern, wird die Strecke auf einer Länge von 47 Kilometern umfassend umgebaut. Bestandteil des Projekts sind der Ausbau mehrerer Autobahnabschnitte, zusätzliche Spitzenfahrstreifen, Arbeiten an vier großen Brücken sowie Anpassungen an etwa 60 Viadukten und wasserführenden Durchlässen. Die Arbeiten laufen bereits seit 2024 und werden abschnittsweise umgesetzt.

Die aktuelle Projektplanung nennt weiterhin kein endgültiges Fertigstellungsdatum. Rijkswaterstaat weist ausdrücklich darauf hin, dass sich die Planung noch ändern kann. Für Verkehrsteilnehmer bedeutet dies über mehrere Jahre hinweg zusätzliche Einschränkungen. Bereits 2026 gelten auf weiten Teilen der Strecke reduzierte Höchstgeschwindigkeiten. Außerdem müssen Autofahrer regelmäßig mit nächtlichen Sperrungen, Wochenendschließungen sowie längeren Vollsperrungen rechnen. Laut Rijkswaterstaat sind diese Maßnahmen notwendig, um die Arbeiten sicher und effizient durchführen zu können. Gleichzeitig empfiehlt die Behörde, Fahrten sorgfältig zu planen und sich vor Reiseantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren. Während der Bauzeit wird mit zusätzlichem Verkehrsaufkommen auf den Umleitungsstrecken gerechnet. Ziel der umfangreichen Modernisierung bleibt, den Verkehr künftig flüssiger abzuwickeln und die Belastung der umliegenden Orte durch Ausweichverkehr zu verringern.

Umfangreiche Bauarbeiten an mehreren Bauwerken

Das Gesamtprojekt wird schrittweise umgesetzt. Bereits in Ausführung befinden sich nach Angaben von Rijkswaterstaat der Ausbau des Autobahnkreuzes Hooipolder sowie die Anbindung des Gewerbegebiets Groote Haar bei Gorinchem. Im Sommer wird dort unter anderem eine neue Unterführung unter die A27 eingeschoben.

Besondere Priorität haben derzeit Bauwerke, die sich dem Ende ihrer technischen Lebensdauer nähern. Dazu gehören die Merwedebrug und die Hagesteinsebrug. Erst nach dem Ersatz der bestehenden Merwedebrug soll mit dem Bau einer zweiten Merwedebrug begonnen werden. Die geplante Fahrbahnerweiterung zwischen Everdingen und Gorinchem gehört ebenfalls zu den kurzfristig vorgesehenen Maßnahmen. Andere Projektbestandteile, darunter Arbeiten an der Houtensebrug und den Keizersveerbruggen, folgen erst zu einem späteren Zeitpunkt, da sich diese Bauwerke laut Rijkswaterstaat noch in gutem Zustand befinden.

Zahlreiche Sperrungen im Jahr 2026

Auch 2026 bleibt die Baustelle für Verkehrsteilnehmer deutlich spürbar. Rijkswaterstaat kündigt eine Vielzahl von Nacht- und Wochenendsperrungen auf der A27 sowie angrenzenden Abschnitten der A59 und einzelner Anschlussstellen an. Die Übersicht wird monatlich aktualisiert, Änderungen der Termine bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Bereits im Sommer kommt es zu längeren Vollsperrungen. Zwischen dem 29. Juni und 17. Juli war die A27 zwischen Everdingen und Gorinchem in beiden Richtungen für drei Wochen gesperrt. Direkt anschließend bleibt die Fahrtrichtung Breda auf demselben Abschnitt bis zum 3. August geschlossen. Zusätzlich ist die Anschlussstelle Houten in Richtung Breda bis zum 1. August gesperrt, damit Zu- und Abfahrt auf ihre endgültige Lage verlegt werden können. Parallel dazu finden mehrere nächtliche Sperrungen zwischen den Autobahnkreuzen Lunetten und Everdingen statt.

Auch in den folgenden Monaten setzt sich die Serie von Sperrungen fort. Für August, September, Oktober, November und Dezember sind weitere Nachtarbeiten, Wochenendsperrungen und Einschränkungen an den Knotenpunkten Gorinchem, Everdingen und Hooipolder sowie auf der A59 vorgesehen.

Fertigstellung weiter offen

Rijkswaterstaat macht deutlich, dass sich die Bauarbeiten noch über mehrere Jahre erstrecken werden. Zwar laufen einzelne Projektteile bereits auf Hochtouren, doch insbesondere der Ersatz der Merwedebrug und der Hagesteinsebrug wird nach Angaben der Behörde mehrere Jahre länger dauern als ursprünglich geplant. Deshalb nennt die offizielle Projektplanung derzeit weiterhin keinen Termin für die vollständige Fertigstellung. Die veröffentlichten Bau- und Sperrpläne stehen zudem unter dem Vorbehalt späterer Änderungen.

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