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Niederlande Nachrichten

Von Redaktion

Wie is de Mol? feiert 25-jähriges Jubiläum

Jubiläumsausgabe voller Spannung und Nostalgie – Die niederländische TV-Sendung Wie is de Mol? feiert in diesem Herbst ihr 25-jähriges Bestehen mit einer besonderen Jubiläumsausgabe. Acht Folgen lang treten erneut Prominente gegeneinander an, um in abenteuerlichen Missionen Geld für den gemeinsamen Gewinn zu erspielen – während ein geheimer Saboteur, der „Mol“, ihre Bemühungen heimlich sabotiert. Gedreht wurde in Portugal, wo Landschaft, Kultur und Kulisse für besonders stimmungsvolle Bilder sorgen.

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Von Redaktion

Babbeltrick: Polizei warnt landesweit

In den Niederlanden mehren sich Fälle, in denen Betrüger sich als Polizisten ausgeben und vor allem ältere Menschen mit einem scheinbar hilfsbereiten Auftritt täuschen. Einordnung: Die Polizei startete gemeinsam mit Omroep MAX eine landesweite Präventionskampagne und verweist auf Hunderte Vorfälle pro Monat sowie klare Handlungsregeln für Betroffene. Das Phänomen ist aktuell auch durch einen Fall in Amsterdam besonders präsent. Dort wurde eine 80 Jahre alte Frau im August tot in ihrer Wohnung gefunden. Ermittlungen stützen den Verdacht, dass zuvor ein Anruf eines angeblichen Beamten und ein Besuch an der Wohnungstür vorausgingen. Zwei Verdächtige im Alter von 20 und 23 Jahren sitzen in Untersuchungshaft. Parallel informieren Polizei und Medienhäuser gezielt über typische Maschen und geben konkrete Verhaltenstipps, darunter die sofortige Prüfung über die Notrufnummer 112.

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Von Redaktion

Frau und zwei Kinder aus Hochwasser gerettet

Rettung aus umfluteter Vogelhütte: Ein Ausflug in die Natur endete am Freitagnachmittag für eine Frau mit zwei Kindern im niederländischen Oldambt mit einem unerwarteten Abenteuer. Durch aufkommendes Hochwasser und starke Windböen wurde der Rückweg über den hölzernen Stegpfad zur Vogelbeobachtungshütte „Kiekkaaste“ abgeschnitten. Das Trio saß in der Hütte fest, bis Einsatzkräfte der Feuerwehr Finsterwolde sie schließlich mit einem Rettungsboot in Sicherheit brachten. Nach Angaben der Feuerwehr blieben die Drei unverletzt, wurden aber vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht.

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Von Redaktion

A12 bei Arnhem wegen Sinkhole teils gesperrt

Große Verkehrsprobleme und kilometerlange Staus – Wegen eines Erdfalls (sogenanntes Sinkhole) in der Mittelböschung der A12 bei Arnhem ist die Hauptfahrbahn in Richtung Deutschland seit Donnerstagmorgen vollständig gesperrt. Das Loch wurde in der Nacht auf Donnerstag während Bauarbeiten entdeckt und liegt in der Nähe des Brückenkopfes der IJsselbrücken. Nach Angaben von Rijkswaterstaat handelt es sich um eine etwa zwei Meter tiefe und einen Quadratmeter große Vertiefung, die durch ausgespülten Sand entstanden ist. Seitdem kommt es in der Region Arnhem zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Nach Einschätzung der Behörde werden die Reparaturarbeiten voraussichtlich noch bis Sonntag andauern. Autofahrer müssen großräumig ausweichen und mit teils mehr als einer Stunde Verzögerung rechnen. Der Verkehr wird derzeit über die Parallelfahrbahn und Umleitungen bei Velperbroek geführt.

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Von Redaktion

Sturm Benjamin (Joshua): Code Oranje für Küstenregionen

Ab Donnerstagabend gilt in den Niederlanden eine Unwetterwarnung der Stufe Code Oranje. Das Königliche Niederländische Meteorologische Institut (KNMI) warnt vor Sturm Benjamin, der vom Südwesten her aufzieht und sehr schwere Windstöße von bis zu 120 Kilometern pro Stunde mit sich bringt. Vor allem die westlichen Küstenprovinzen müssen mit erheblichem Sturm- und Verkehrsschaden rechnen. Für den Rest des Landes gilt Code Gelb. Laut KNMI beginnt der Sturm gegen 18 Uhr in Zeeland, erreicht gegen 20 Uhr Zuid-Holland und später in der Nacht Noord-Holland und die Waddeneilanden. Experten raten, nicht zu unterschätzen, dass es zunächst ruhig sein kann, bevor die Windgeschwindigkeiten binnen Minuten stark zunehmen. Auch Rijkswaterstaat bereitet vorsorgliche Maßnahmen vor, etwa an der Hollandsche IJsselkering. Am Freitag lässt der Wind nur langsam nach.

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Von Redaktion

Wahlen: Gut informieren

Offizielle Stellen raten Wählerinnen und Wählern, sich vor der Parlamentswahl am 29. Oktober ausschließlich auf verlässliche und überprüfbare Informationsquellen zu stützen. Die Autoriteit Persoonsgegevens (AP) warnt davor, KI-Chatbots als Entscheidungshilfe zu nutzen, da deren Empfehlungen häufig verzerrt und intransparent sind. Der Kiesraad erklärt die Abläufe rund um Stimmabgabe und Auszählung und betont die Bedeutung offener Kontrolle. Die Rijksoverheid erinnert an den organisatorischen Rahmen der Wahl und ruft dazu auf, Verantwortung für eine bewusste Stimmabgabe zu übernehmen.

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Von Redaktion

Protestaktion: Dutzende Albert-Heijn-Filialen lahmgelegt

In der niederländischen Hauptstadt haben Unbekannte in der Nacht auf Montag die Eingangsschlösser von rund vierzig Albert-Heijn-Filialen verklebt. Die Aktion richtet sich gegen den Verkauf israelischer Produkte und führte dazu, dass zahlreiche Supermärkte verspätet öffneten. Nach Angaben der Polizei und der Supermarktkette Albert Heijn wurden die Mitarbeiter zunächst in umliegenden Filialen untergebracht, bevor die Geschäfte im Laufe des Vormittags wieder öffnen konnten. Die Demonstrierenden fordern ein Ende des Handels mit israelischen Waren, den sie als Unterstützung von Kriegsverbrechen bezeichnen. Albert Heijn will Anzeige erstatten und betont, dass man sich stets an nationale und internationale Gesetze halte.

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Von Redaktion

Großdemo gegen Asylpolitik in Amsterdam

Sicherheitsstufe erhöht und Innenstadt teils gesperrt: Die niederländische Hauptstadt bereitet sich heute auf eine groß angelegte Demonstration gegen die Asyl- und Einwanderungspolitik vor. Die Kundgebung, ursprünglich auf dem Dam geplant, wurde von Bürgermeisterin Femke Halsema aus Sicherheitsgründen auf das Museumplein verlegt. Um mögliche Zwischenfälle zu vermeiden, gilt von 9 bis 19 Uhr ein weitreichendes Sicherheitsrisikogebiet. Dieses umfasst neben dem Museumplein auch das Centraal Station, das Wallengebiet, den Nieuwmarkt, den Dam sowie das Rembrandtplein. Die Polizei darf in diesen Zonen präventiv kontrollieren und es gilt ein Verbot für das Tragen von gesichtsverhüllender Kleidung bei Störungen der öffentlichen Ordnung. Die Stadt will damit Konfrontationen und Ausschreitungen verhindern und die Sicherheit von Demonstrierenden, Anwohnern und Besuchern gewährleisten.

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Von Redaktion

Wilders stoppt Wahlkampf nach Terrorwarnung

Nach einer bestätigten Bedrohung durch eine belgische Terrorzelle hat PVV-Chef Geert Wilders alle Wahlkampfaktivitäten ausgesetzt. Der niederländische Rechtspopulist wurde von der Nationaal Coördinator Terrorismebestrijding en Veiligheid (NCTV) informiert, dass er von den festgenommenen Verdächtigen einer in Belgien vereitelten Anschlagsserie als mögliches Ziel genannt wurde. Neben dem belgischen Premierminister Bart De Wever und Antwerpens Bürgermeisterin Els van Doesburg stand auch Wilders auf der Liste. Zwar sieht die NCTV laut niederländischem Justizministerium keine akute Restgefahr, doch Wilders erklärte, er fühle sich unsicher und ziehe sich vorerst aus dem Wahlkampf zurück. Damit wird er weder beim Radio- noch beim RTL-Fernsehdebatte der Spitzenkandidaten auftreten. Belgien hatte am Vortag drei Verdächtige festgenommen, die im Verdacht stehen, einen jihadistisch motivierten Anschlag auf Politiker vorbereitet zu haben.

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Von Redaktion

Frau mit deutschen Schlüsseln identifiziert

Durchbruch nach über 21 Jahren: Nach mehr als zwei Jahrzehnten ist die Identität einer unbekannten Frau aus den Dünen bei Wassenaar endlich geklärt. Es handelt sich um die damals 35-jährige Eva Maria Pommer aus Bottrop in Deutschland. Sie war am 4. Juli 2004 leblos im Dünengelände Meijendel nahe der Nordseeküste gefunden worden. Trotz intensiver Ermittlungen, DNA-Analysen und internationaler Zusammenarbeit blieb ihre Identität lange ungeklärt. Die entscheidende Spur führte über einen Schlüsselbund, dessen Herkunft nach Bottrop verwies, und über die internationale Kampagne „Identify Me“ von Interpol und der niederländischen Polizei. Dank einer entscheidenden Mitteilung der Stiftung Coldcasezaken konnte nun ein DNA-Treffer ihre Identität zweifelsfrei bestätigen. Die Ermittler hoffen nun auf neue Hinweise, um zu klären, wie Eva Maria Pommer in die Niederlande kam und unter welchen Umständen sie starb.

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Von Redaktion

Mehr Millionäre in den Niederlanden

Neue amtliche Zahlen weisen einen weiteren Anstieg der Millionärshaushalte aus und zeigen starke regionale Unterschiede sowie eine veränderte Struktur der Vermögen. Anfang 2024 verfügten in den Niederlanden deutlich mehr Haushalte über mindestens eine Million Euro Nettovermögen. Besonders auffällig ist die Konzentration in klassischen Wohlstandsgemeinden sowie der wachsende Anteil von Vermögen, der aus Unternehmensbeteiligungen stammt. Gleichzeitig bleibt die Einordnung eindeutig. Der Wert der selbst genutzten Immobilie und eine mögliche Hypothek fließen in die Berechnung ein. Die Daten zeigen eine breite Basis mit Vermögen zwischen einer und zwei Millionen Euro und nur einen kleinen Anteil mit deutlich höheren Werten. Die Alterung der Gesellschaft spiegelt sich in den Einkommensquellen wider. Neben Erwerbsarbeit und Selbstständigkeit spielt die Rente eine große Rolle. Die Entwicklung setzt einen langjährigen Trend fort und verdeutlicht regionale Gefälle.

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Von Redaktion

Blackout: Stromspitzen im Winter vermeiden

Enexis warnt vor möglichen Schutzabschaltungen an sehr kalten Tagen in Teilen seines Versorgungsgebiets. Der Netzbetreiber sieht besonders zwischen 7.00 und 10.00 Uhr sowie 16.00 und 21.00 Uhr ein erhöhtes Risiko durch gleichzeitigen Verbrauch und ruft Haushalte und Unternehmen zum Verschieben nicht zwingender Lasten auf. Betroffen sind nach Betreiberangaben mindestens 22 kritische Orte in Groningen Drenthe Overijssel Noord Brabant und Limburg. Dort werden technische und marktbasierte Maßnahmen eingesetzt um eine Überlastung zu verhindern. Im äußersten Fall können Teilnetze vorübergehend abgeschaltet werden um Schäden an Kabeln und Stationen zu vermeiden. Parallel wächst die Rolle großer Batteriespeicher als Puffer für das Netz wie aktuelle Branchenberichte zeigen. Ein Vorschlag der Netzbetreiber für zeitvariable Netztarife ist in Vorbereitung und soll das Lastverschieben künftig zusätzlich fördern.

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Von Redaktion

Zugverkehr lahmgelegt durch Aktivisten auf den Gleisen

Der Bahnverkehr in der niederländischen Hauptstadt steht still, nachdem Aktivisten der Klimabewegung Extinction Rebellion (XR) und pro-palästinensische Gruppen am Mittwochabend die Gleise des Hauptbahnhofs besetzt haben. Mehrere Dutzend Demonstranten liefen kurz nach 19 Uhr auf die Gleisanlagen von Amsterdam Centraal, was aus Sicherheitsgründen zur sofortigen Sperrung aller Zugverbindungen von und nach dem Bahnhof führte. Nach Angaben der NS wird der Zugverkehr voraussichtlich bis etwa 20.45 Uhr beeinträchtigt bleiben. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort und nahm mehrere Personen fest. Die Aktivisten forderten ein vollständiges wirtschaftliches Embargo der Niederlande gegen Israel und protestierten gegen die Haltung des geschäftsführenden Kabinetts.

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Von Redaktion

Großbrand in Amsterdamer Wohnkomplex

Bei einem schweren Brand in einem mehrstöckigen Wohnkomplex in Amsterdam Nieuw-West mussten am Montagabend rund 90 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Mehrere Feuerherde auf der dritten Etage erschwerten die Löscharbeiten erheblich, weshalb die Feuerwehr das Einsatzniveau auf „Zeer grote brand“ und GRIP-1 erhöhte. Das bedeutet eine koordinierte Zusammenarbeit aller Rettungsdienste. Laut der Veiligheidsregio Amsterdam-Amstelland war die Lage gegen 20:55 Uhr unter Kontrolle, doch die Wohnungen bleiben vorerst unbewohnbar. Fünf Personen wurden medizinisch betreut, eine von ihnen kam mit unbekannten Verletzungen ins Krankenhaus.

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Von Redaktion

Hochwasser an der niederländischen Küste

Starke Winde und hohe Wasserstände haben in der Nacht auf Sonntag zu Überschwemmungen an mehreren Orten entlang der niederländischen Küste geführt. Besonders betroffen waren die Inseln Texel, Vlieland, Ameland und Schiermonnikoog sowie die Stadt Vlaardingen in Zuid-Holland. Die durch Sturm „Amy“ verursachten Windböen drückten das Wasser an die Küsten und führten lokal zu überfluteten Kais, gesperrten Fährverbindungen und vollgelaufenen Fahrzeugen. Auf Texel stand die Hafenpromenade von Oudeschild vollständig unter Wasser, in Vlaardingen kämpften Anwohner mit Sandsäcken gegen eindringendes Wasser. Laut Hafenbehörden und Reedereien sinken die Pegel inzwischen wieder, auch der Fährverkehr normalisiert sich schrittweise.

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