Die A28 ist seit Montagnachmittag, 7. September, an der Hardenbergerbrug bei Nijkerk in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt. Rijkswaterstaat entschied die Schließung nach einer Inspektion vorsorglich und untersucht die Brücke weiter. Was genau festgestellt wurde, ist bislang nicht bekannt. Auch eine offizielle Dauer nennt der Straßenbetreiber noch nicht. Nach Angaben des ANWB soll die Sperrung jedoch mindestens 48 Stunden dauern. Der Verkehr wird über Apeldoorn sowie die A50 und A1 umgeleitet. Rijkswaterstaat rechnet mit bis zu 30 Minuten zusätzlicher Fahrzeit. Die kurzfristige Vollsperrung betrifft damit eine wichtige Nord-Süd-Verbindung und sorgt bereits für erhebliche Verkehrsbehinderungen rund um Nijkerk.
Die Wohnungsmieten in den Niederlanden lagen im Juli 2026 durchschnittlich 4,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Damit fällt der Anstieg geringer aus als 2025 mit 4,9 Prozent und 2024 mit 5,4 Prozent. Soziale Mietwohnungen verteuerten sich im Schnitt um 4,3 Prozent, Wohnungen im freien Mietsektor um 4,5 Prozent. Bei bestehenden Mietverträgen ohne Bewohnerwechsel betrug der Anstieg 3,8 Prozent. Damit liegt die Mietsteigerung unter den Werten der beiden Vorjahre, aber über allen Jahreswerten von 2016 bis 2023. Besonders stark fiel die Entwicklung in Overijssel und Noord-Brabant mit jeweils 4,6 Prozent aus. Fryslân verzeichnete mit 4,0 Prozent den niedrigsten Anstieg. Unter den vier großen Städten lag Rotterdam mit 4,7 Prozent vorn.
Nach dem tödlichen Schusswaffenvorfall vom Dienstag hat Bürgermeister Joerie Minses das Anwesen an der Ewijkseweg mit sofortiger Wirkung für ein Jahr schließen lassen. Das Gebäude und das Grundstück wurden nach Abschluss der polizeilichen Untersuchungen versiegelt. Gegen einen Bewohner gilt zudem für zunächst zwei Wochen ein Aufenthaltsverbot für das gesamte Gemeindegebiet von Heumen. An der Ewijkseweg sollen kurzfristig Kameras aufgestellt werden. Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort, untersucht weitere gefundene Waffen und bereitet die Vorführung von 34 Verdächtigen vor. Die Lage bleibt Gegenstand eines groß angelegten Ermittlungsverfahrens unter Leitung von Polizei und Openbaar Ministerie (OM).
Nach dem tödlichen Schusswaffenangriff auf ein Wohnhaus in Overasselt prüft die Polizei ein Drohvideo, das an den 28-jährigen Bewohner Jan G. junior gerichtet sein soll. Darin behauptet ein maskierter Mann, G. habe Kokain gestohlen und müsse 1.283 Kilogramm innerhalb von zwölf Stunden zurückgeben. Zugleich werden Angehörige, Freunde, Geschäftspartner und Mitarbeiter bedroht. In der Botschaft werden außerdem zwei Mengen von 717 und 1.283 Kilogramm genannt. Zusammen sind das 2.000 Kilogramm. Bei einem rechnerischen Ansatz von 50 Euro pro Gramm entspricht dies 100 Millionen Euro. Die Echtheit des Videos ist nicht bestätigt. Polizei und Staatsanwaltschaft untersuchen die Aufnahmen und prüfen, ob sie authentisch sind und in welchem Zusammenhang sie mit dem Gewaltgeschehen stehen.
Ein schwerbewaffneter Angriff im geldrischen Overasselt hat am Dienstag einen 51-jährigen Mann das Leben gekostet und zwei Polizeibeamte verletzt. Die Polizei nahm bis zum Abend 34 Verdächtige aus mehreren Ländern fest. Einer der Beamten war zeitweise lebensgefährlich verletzt, beide sind inzwischen außer Lebensgefahr. Große Teile des Gebiets blieben auch am Abend abgesperrt. Schwerbewaffnete Kräfte, die Bereitschaftspolizei ME und die Forensik waren weiter im Einsatz. Die Polizei warnte vor möglicher Gefahr, schloss weitere Festnahmen nicht aus und konnte nicht ausschließen, dass sich noch Waffen oder Verdächtige im Gebiet befinden.
Der Großbrand in einem Hochspannungsstation von TenneT im ostgroningischen Meeden kann nicht gelöscht werden und wird deshalb kontrolliert ausbrennen. Nach Angaben der Veiligheidsregio Groningen kann das noch mehrere Tage dauern. Auch die Rauchbelästigung könnte bis Dienstag- oder Mittwochmorgen anhalten. In sechs Kellereinheiten unter der Anlage brennt Kühlöl. Wasser würde das Feuer weiter verbreiten, für einen Schaumangriff ist der Brand zu groß und die Kellerräume können von der Feuerwehr nicht sicher betreten werden. Die Einsatzkräfte konzentrieren sich deshalb darauf, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Anlagen zu verhindern. Verletzt wurde niemand. Stromausfälle gab es ebenfalls nicht.
Das Trimbos-Instituut warnt eindringlich vor einer zweifarbigen Ecstasy-Pille mit einem Abbild von Donald Trump. Mehrere Exemplare, die in der vergangenen Woche bei Teststellen des niederländischen Drugs Informatie en Monitoring Systeem (DIMS) abgegeben wurden, enthielten eine sehr hohe Menge PMMA. Auch das Nederlands Forensisch Instituut hat kürzlich eine solche Pille analysiert. Die Einnahme kann zu einer extremen Überhitzung des Körpers und möglicherweise zum Tod führen. Das DIMS fordert deshalb ausdrücklich dazu auf, diese Pillen nicht einzunehmen. Die Warnung gilt für verschiedene Farbkombinationen. Die Pillen tragen vorne ein Trump-Motiv und hinten die Aufschriften „NL“ und „Trump“. Es handelt sich um einen Red Alert wegen einer potenziell tödlichen Ecstasy-Pille.
Mehrere schwere Unfälle mit insgesamt fünf Todesopfern, eine Messerstecherei am Amsterdamer Hauptbahnhof, mehrere größere Brände, eine Autobahnblockade und eine Warnung vor lebensgefährlichen Ecstasy-Pillen haben das letzte Augustwochenende geprägt. Drei Jugendliche starben am Samstagabend bei einem Unfall auf der Houtribdijk zwischen Lelystad und Enkhuizen. In Oss erlag ein 82 Jahre alter Radfahrer nach einer Fahrerflucht seinen Verletzungen. Am Sonntag starb zudem ein Motorradfahrer nach dem Zusammenstoß mit einem Linienbus bei Dokkum. Die Ereignisse stehen nicht in einem gemeinsamen Zusammenhang, ergeben aber eine ungewöhnlich dichte Folge schwerer Zwischenfälle und Einsätze innerhalb weniger Stunden.
Die Niederlande werden ihr Ziel für die Gasreserven vor dem Winter nicht mehr erreichen. Die unterirdischen Speicher waren am 24. August nur zu rund 44 bis 45 Prozent gefüllt. Vorgesehen sind 115 Terawattstunden, entsprechend etwa 80 Prozent der Kapazität und ungefähr der Hälfte des niederländischen Jahresverbrauchs. Auch das niedrigere europäische Ziel von rund 74 Prozent gilt nach Einschätzung von Gasunie als kaum noch erreichbar. Für einen normalen Winter erwartet der Netzbetreiber dennoch keine Versorgungsprobleme. Kritisch wird die Lage vor allem bei außergewöhnlich starker Kälte oder gleichzeitigen Störungen der Gaszufuhr. Dann steigt nicht nur das Risiko knapper Mengen, sondern vor allem das Risiko deutlich höherer Preise.
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A28 bei Wezep sind in der Nacht zu Montag mehrere Menschen verletzt worden, einige von ihnen schwer. Ein Reisebus mit deutschen Insassen kollidierte gegen 04:15 Uhr mit einem Lieferwagen, durchbrach die Leitplanke und kam im Bereich der Gegenfahrbahn zum Liegen. In dem Bus befanden sich mehr als 50 Personen, nach Angaben der Polizei vor allem Schüler im Teenageralter. Alle Insassen konnten inzwischen aus dem Reisebus gebracht werden. Die A28 ist in beiden Richtungen vollständig gesperrt. Rijkswaterstaat rechnet damit, dass die Sperrung wegen der Unfallaufnahme und umfangreicher Reparaturarbeiten bis in den Abend hinein bestehen bleibt. Die Ursache des Unfalls ist noch unbekannt.
Wer neu in die Niederlande zieht oder dort länger lebt, stellt schnell fest: Das Gesundheitssystem funktioniert anders als in Deutschland. Im Mittelpunkt steht der Hausarzt, auf Niederländisch Huisarts. Er ist fast immer die erste Anlaufstelle bei gesundheitlichen Beschwerden und übernimmt eine deutlich zentralere Rolle als viele deutsche Patienten gewohnt sind. Ohne Überweisung des Hausarztes sind Termine bei Fachärzten in den meisten Fällen nicht möglich. Wer das System kennt, spart Zeit, vermeidet Missverständnisse und erhält schneller die passende Behandlung.
Wer zum ersten Mal durch niederländische Wohngebiete fährt, bemerkt schnell einen auffälligen Unterschied zu Deutschland: Viele Häuser haben keine Rollläden. Stattdessen prägen große Fenster, offene Gardinen und freie Ausblicke das Straßenbild. Gerade deutsche Urlauber wundern sich häufig darüber und fragen sich, ob die Niederländer Wert auf Privatsphäre legen oder ob es dafür andere Gründe gibt. Tatsächlich spielen Geschichte, Architektur, Klima und unterschiedliche Wohngewohnheiten eine wichtige Rolle.
Das niederländische Bildungsministerium hat die Ferientermine für das Schuljahr 2026/2027 veröffentlicht. Anders als in Deutschland gelten die Schulferien in den Niederlanden nicht überall gleichzeitig. Um Staus auf den Straßen und einen Ansturm auf Urlaubsregionen zu vermeiden, ist das Land in die drei Ferienregionen Nord, Mitte und Süd eingeteilt. Während die Weihnachtsferien landesweit einheitlich stattfinden, unterscheiden sich insbesondere Herbst-, Frühjahrs- und Sommerferien je nach Region. Eltern sollten außerdem beachten, dass einzelne Schulen bei einigen Ferien von den empfohlenen Terminen abweichen dürfen.
Wer durch die Niederlande fährt, entdeckt an vielen Häusern die rot-weiß-blaue Nationalflagge. Anders als in Deutschland wird sie dort nicht nur an staatlichen Gebäuden oder bei großen Sportereignissen gehisst. Auch Privatpersonen zeigen die Flagge regelmäßig – etwa an Feiertagen, nach bestandenen Abschlussprüfungen oder bei besonderen familiären Ereignissen. Für viele deutsche Urlauber wirkt das zunächst ungewohnt. Tatsächlich gibt es in den Niederlanden feste Traditionen und offizielle Flaggentage, an denen das Hissen der Nationalflagge ganz selbstverständlich zum Alltag gehört.
Wer seinen Urlaub an der niederländischen Nordseeküste oder auf den Watteninseln verbringt, sollte Ebbe und Flut nicht unterschätzen. Zweimal täglich zieht sich das Meer weit zurück und kehrt wenige Stunden später wieder zurück. Besonders im Wattenmeer entstehen dadurch einzigartige Landschaften, die jährlich Millionen Besucher anziehen. Gleichzeitig können die Gezeiten auch gefährlich werden. Wer den Zeitpunkt von Ebbe und Flut nicht beachtet, riskiert auf Sandbänken oder Wattflächen von auflaufendem Wasser überrascht zu werden.
Ob im Supermarkt, auf dem Wochenmarkt oder beim Bäcker – in den Niederlanden wird fast alles bargeldlos bezahlt. Während in Deutschland Münzen und Scheine vielerorts noch selbstverständlich sind, greifen Niederländer meist zur Debitkarte oder zum Smartphone. Manche Geschäfte akzeptieren sogar ausschließlich Kartenzahlungen. Für deutsche Urlauber kann das überraschend sein, insbesondere wenn sie nur Bargeld dabeihaben. Doch hinter der niederländischen Vorliebe für bargeldloses Bezahlen stecken praktische, wirtschaftliche und historische Gründe.
Wer mit dem Auto in die Niederlande fährt, merkt schnell: Das Autobahnnetz ist modern, gut ausgebaut und meist in einem hervorragenden Zustand. Gleichzeitig gibt es einige Besonderheiten, die deutsche Autofahrer kennen sollten. Dazu gehören variable Tempolimits, zahlreiche Verkehrsleitsysteme, Abschnittskontrollen und eine ungewöhnlich hohe Dichte an Autobahnkreuzen. Wer die wichtigsten Unterschiede kennt, fährt entspannter und vermeidet teure Bußgelder.
Kaum ein niederländisches Wort sorgt bei deutschen Urlaubern und Expats für so viel Verwirrung wie „gezellig“. Es gehört zu den am häufigsten verwendeten Begriffen im niederländischen Alltag und lässt sich dennoch kaum mit einem einzigen deutschen Wort übersetzen. Ob ein gemütlicher Abend mit Freunden, ein stimmungsvoll eingerichtetes Café oder ein lebhafter Weihnachtsmarkt – all das kann in den Niederlanden „gezellig“ sein. Der Begriff beschreibt weit mehr als nur Gemütlichkeit und gilt für viele sogar als ein Stück niederländischer Lebensart.
Wer mit dem Auto in die Niederlande fährt, fühlt sich zunächst schnell wie zu Hause. Die Straßen sind modern ausgebaut, die Verkehrszeichen ähneln denen in Deutschland und auch die Straßenverkehrsordnung ist in vielen Bereichen vergleichbar. Dennoch gibt es einige Besonderheiten, die deutsche Autofahrer kennen sollten. Denn schon kleine Unterschiede können nicht nur zu Missverständnissen, sondern auch zu empfindlichen Bußgeldern führen. Wer die wichtigsten Regeln kennt, ist sicherer unterwegs – und vermeidet unangenehme Überraschungen im Urlaub oder bei der Fahrt über die Grenze.
Nach dem Essen im Restaurant oder einem Kaffee auf der Terrasse stellt sich für viele deutsche Urlauber dieselbe Frage: Muss man in den Niederlanden Trinkgeld geben? Die kurze Antwort lautet: Ja – aber anders als in Deutschland. Zwar ist Trinkgeld auch bei den niederländischen Nachbarn üblich und wird gerne gesehen, verpflichtend ist es jedoch nicht. Da Servicekosten bereits im Preis enthalten sind, fällt das Trinkgeld meist deutlich geringer aus als viele Deutsche es gewohnt sind.
Kaum scheint die Sonne, ziehen wenige Minuten später dunkle Wolken auf – und kurz darauf ist der Himmel wieder strahlend blau. Viele Urlauber und selbst Einheimische erleben das niederländische Wetter als besonders wechselhaft. Tatsächlich gehören die Niederlande zu den Regionen Europas, in denen sich Wetterlagen innerhalb kurzer Zeit deutlich verändern können. Verantwortlich dafür sind vor allem die Lage an der Nordsee, der Einfluss des Atlantiks und die überwiegend flache Landschaft. Dadurch geraten unterschiedliche Luftmassen regelmäßig in Bewegung und sorgen für ein Wetter, das sich oft nur schwer langfristig vorhersagen lässt.
Wer aus Deutschland in die Niederlande zieht oder dort Urlaub macht, stellt schnell fest: Die Mülltrennung funktioniert teilweise anders als gewohnt. Während in Deutschland die Gelbe Tonne oder der Gelbe Sack vielerorts zum Alltag gehören, setzen niederländische Gemeinden häufig auf Sammelcontainer im Wohnviertel. Welche Abfälle getrennt gesammelt werden und wie die Entsorgung funktioniert, unterscheidet sich zudem von Gemeinde zu Gemeinde. Wer die wichtigsten Regeln kennt, entsorgt seinen Müll jedoch problemlos und leistet gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz.
Wer durch die Niederlande fährt, entdeckt schnell ein auffälliges Merkmal: Ob Reihenhaus, Bauernhof oder moderne Wohnsiedlung – viele Gebäude bestehen aus roten oder braunen Backsteinen. Während in anderen Ländern verputzte Fassaden oder Holzhäuser das Straßenbild prägen, dominiert in den Niederlanden seit Jahrhunderten der Ziegelbau. Das hat historische, geologische und praktische Gründe. Die Bauweise prägt bis heute das typische Erscheinungsbild niederländischer Städte und Dörfer und gilt längst als Teil der nationalen Architektur.
Wer zum ersten Mal durch ein niederländisches Wohnviertel spaziert, dem fällt oft ein ungewöhnlicher Anblick auf: Viele Wohnzimmer sind von der Straße aus gut einsehbar. Während in Deutschland Gardinen, Rollläden oder blickdichte Vorhänge häufig selbstverständlich sind, verzichten viele Niederländer bewusst darauf – zumindest tagsüber. Stattdessen geben große Fenster den Blick auf Wohnräume, Pflanzen oder liebevoll eingerichtete Wohnzimmer frei. Dahinter steckt nicht etwa Gedankenlosigkeit, sondern eine lange kulturelle Tradition, die bis heute das Straßenbild vieler niederländischer Städte und Dörfer prägt.
Ob Verkehrsunfall, medizinischer Notfall oder Brand – in den Niederlanden gilt wie in Deutschland die europaweite Notrufnummer 112. Sie verbindet Anrufende rund um die Uhr mit der Notrufzentrale und alarmiert je nach Situation Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst. Gerade für Urlauber und Grenzgänger ist das beruhigend: Auch ohne Niederländischkenntnisse kann im Ernstfall schnell Hilfe angefordert werden. Wichtig ist jedoch, den Notruf ausschließlich in echten Notfällen zu wählen. Für weniger dringende Anliegen gibt es in den Niederlanden andere Anlaufstellen und Telefonnummern.
Wer aus Deutschland in die Niederlande fährt, erkennt niederländische Autos meist schon aus einiger Entfernung: Ihre Kennzeichen leuchten gelb und tragen schwarze Buchstaben und Zahlen. Die Farbe ist weder Zufall noch Ausdruck einer besonderen Steuer- oder Versicherungsklasse. Sie wurde vor allem gewählt, weil eine reflektierende gelbe Fläche im Straßenverkehr gut sichtbar und die schwarze Beschriftung darauf deutlich lesbar ist. Seit dem 1. Januar 1978 ist Gelb die Standardfarbe für niederländische Autokennzeichen. Davor waren die Nummernschilder überwiegend dunkelblau und mit weißer Schrift versehen. Ganz verschwunden sind diese historischen Kennzeichen allerdings nicht: Auf bestimmten Oldtimern dürfen sie weiterhin verwendet werden.
Wer von einer Nacht mitten in der Natur träumt, sollte die Regeln in den Niederlanden genau kennen. Wildcampen ist dort grundsätzlich verboten und kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Dennoch gibt es legale Alternativen für alle, die das Gefühl von Freiheit und Natur erleben möchten. Von einfachen Naturcampingplätzen über ausgewiesene Trekking- und Wildcampingplätze bis hin zu Übernachtungen auf Privatgrundstücken – auch ohne Gesetzesverstoß lässt sich naturnah übernachten. Wer sich an die Regeln hält und die Natur respektiert, kann außergewöhnliche Orte entdecken und gleichzeitig dazu beitragen, empfindliche Landschaften zu schützen.
Die Niederlande gelten als vergleichsweise teures Reiseland – doch viele der schönsten Erlebnisse kosten keinen Cent. Zwischen Nordseestränden, historischen Altstädten, Nationalparks und spektakulären Wasserbauwerken gibt es zahlreiche Ausflugsziele, die kostenlos besucht werden können. Gerade für deutschsprachige Urlauber und Grenzbewohner lohnt sich ein Blick abseits der bekannten Touristenattraktionen. Oft sind es Natur, Architektur und typisch niederländische Besonderheiten, die einen Tagesausflug unvergesslich machen – ganz ohne Eintritt. Wer seine Reise geschickt plant, kann selbst bekannte Highlights erleben, ohne das Urlaubsbudget zu belasten. DACHIST stellt zehn kostenlose Ausflüge vor, die sich für Familien, Paare und Alleinreisende gleichermaßen eignen.
Die niederländische Werft Damen Shipyards steht möglicherweise vor dem nächsten schweren Rückschlag. Nachdem Deutschland den Bau von sechs Fregatten beendet hat und beide Seiten inzwischen über mögliche Schadenersatzforderungen streiten, erwägt nun auch Belgien den Ausstieg aus einem milliardenschweren Beschaffungsprojekt. Verteidigungsminister Theo Francken hält die geplanten Liefertermine für zu spät und die Kosten für zu hoch. Er will deshalb weitere europäische Werften ansprechen und im Oktober über das weitere Vorgehen entscheiden. Die Entwicklung verschärft den Druck auf einen der wichtigsten niederländischen Schiffbauer, der sich derzeit bereits mit den Folgen des gestoppten deutschen F126-Programms auseinandersetzt und zugleich auf eine geordnete Abwicklung des Projekts drängt.
Die Arbeiten auf der A27 zwischen den Autobahnkreuzen Houten und Hooipolder gehen in den kommenden Jahren mit zahlreichen Sperrungen und Verkehrsbehinderungen weiter. Rijkswaterstaat baut den 47 Kilometer langen Abschnitt umfassend aus und modernisiert unter anderem vier große Brücken, ergänzt zusätzliche Fahrstreifen und passt rund 60 Viadukte sowie Durchlässe an. Ziel ist es, den Verkehrsfluss zu verbessern und Staus sowie Ausweichverkehr in der Region zu reduzieren. Bereits seit 2024 laufen die Bauarbeiten. Auch 2026 sind zahlreiche nächtliche und mehrtägige Sperrungen vorgesehen. Nach Angaben von Rijkswaterstaat werden insbesondere der Ersatz der Merwedebrug und der Hagesteinsebrug mehr Zeit als ursprünglich vorgesehen benötigen. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist derzeit weiterhin offen.
Wir wollen hier einen X.com Tweet (zuvor Twitter) zeigen.
Anbieter: X.com (zuvor Twitter)
Dafür benötigen wir aber Deine Einverständnis, da deine Daten dann an X Corp. übertragen werden. Die Datenschutzerklärung von X.com steht hier.
Wir wollen hier ein Instagram Video oder Bild zeigen.
Anbieter: Instagram
Dafür benötigen wir aber Deine Einverständnis, da deine Daten dann an Instagram LLC, einer Tochter der Meta LLC, übertragen werden. Die Datenschutzerklärung von Instagram/Meta steht hier.
Wir nutzen YouTube Videos, um etwas zu veranschaulichen.
Anbieter: Google LLC
Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern.
Cookie von Google für Website-Analysen. Erzeugt anonyme statistische Daten darüber, wie der Besucher die Website nutzt.