Wichtig: Die neue deutsche Coronavirus-Einreiseverordnung ist zum 1. Juni 2022 in Kraft getreten. Die Änderungen betreffen die Abschaffung der Kategorie der Hochrisikogebiete, die grundsätzliche Abschaffung der 3G-Kontrolle bei der Einreise sowie die Anerkennung weiterer Impfstoffe zum Zwecke der Einreise.

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Kurznachrichten | Fallzahlen Niederlande

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Corona in den Niederlanden: Kurznachrichten

Handarbeit, Krankenhaus, Bier 3€, Gültigkeit QR-Code, Störung CoronaCheck

Handarbeit

Seit Anfang letzter Woche stimmen die Infektionsmeldungen, die RIVM täglich bekannt gibt, nicht. Sie sind nicht vollständig, aber gleichzeitig gibt das RIVM auch bekannt, wie groß der Rückstand ist. In den letzten 11 Tagen sind 76.000 positive Coronatests "liegen geblieben". Schuld scheint die manuelle Verarbeitung der Zahlen zu sein. In den Niederlanden sind viele Prozesse digitalisiert. Bei der Meldung sogenannter "Categorie A ziekten" ist aber noch viel Handarbeit gefragt. Die hohen Infektionszahlen und zugleich an Mangel an Personal sorgt für diesen Rückstand.

Situation in den Krankenhäusern

Die niederländischen Krankenhäuser versorgen derzeit 1.141 Menschen, die mit Corona infiziert sind. Das sind zehn mehr als gestern.

Es gibt 238 Patienten auf den Intensivstationen und 903 Patienten auf den Pflegestationen, jeweils fünf mehr als gestern. 143 neue Patienten wurden auf den Pflegestationen und 17 auf den Intensivstationen aufgenommen.

Glas Bier für 3€, Steak für 30€

Die Preise für ein Bier oder eine Mahlzeit werden stark steigen. Aufgrund extrem hoher Energierechnungen und quälenden Personalmangels kommen sie nicht umhin, die Preise zu erhöhen. Preiserhöhungen bis zu 20 Prozent sind nicht auszuschließen. Ein kleines Glas Bier kostet im Schnitt schon 3€, melden RTLnieuws und NU.nl. Die Gastronomie hat Schwierigkeiten, um Personal (zurück) zu gewinnen. Viel Personal arbeitet nach den Lockdowns inzwischen bei anderen Unternehmen, aber auch dem GGD.

Gültigkeit QR-Code

Die Änderung der Gültigkeitsdauer der Corona-Nachweise (QR-Code) wird verschoben. Gesundheitsminister Ernst Kuipers schreibt in einem Brief an die Tweede Kamer, dass die Änderungen erst nach dem 4. Februar in Kraft treten, weil es in der Tweede Kamer noch Fragen zu der Maßnahme gibt.

Die Gültigkeit der QR-Codes wird an andere europäische Länder angepasst. Soll soll der Impfnachweis nur noch 270 Tage ab dem Zeitpunkt der Impfung und ein Genesungsnachweis nur noch 180 Tage gültig sein. Alle bisher gedruckten QR-Codes sind ab dem 1. April nicht mehr gültig. Die neuen gedruckten Nachweise sollen eine Gültigkeit von bis zu 90 Tagen haben.

Wer einen Booster hat, muss sich aktuell keine Sorgen machen, da für diesen QR-Code keine Ablauffrist festgelegt werden soll. Anpassungen und Änderungen sind nach den Fragen der Tweede Kamer nicht ausgeschlossen.

Störung CoronaCheck

Heute Vormittag war es einigen Nutzern nicht möglich, ihren QR-Code über die CoronaCheck App nutzen. Dies war der Fall bei Personen, die nach einer Corona-Infektion eine Impfung und eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, sowie bei Personen, die eine Janssen-Impfung und eine Auffrischungsimpfung erhalten haben

Für diese Nutzer wurde dem Nachweis fälschlicherweise eine Wartezeit zugeordnet. Dieses Problem wurde gegen 13:00 Uhr behoben. Betroffenen sollten deren Daten über DigiD erneut abrufen und einen neuen Nachweis erstellen.

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