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Corona in den Niederlanden: Kurznachrichten

KH, Maßnahmen zu spät, QR Code Hitler

  • Die Gesamtzahl der aufgenommenen COVID-Patienten in den Niederlanden beträgt 849, das sind 53 mehr als gestern. Davon befinden sich 192 auf der Intensivstation, 7 weniger als gestern. Von den COVID-Patienten befinden sich 657 in den regulären Krankenhausstationen, 60 mehr als gestern. Gestern wurde eine überregionale Verlegungen eines COVID-Patienten mit dem Einsatz des LCPS realisiert.

  • Trotz dringender Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO haben die Niederlande später als andere Länder damit begonnen, gezielte Maßnahmen gegen Corona am Beginn der Pandemie zu ergreifen. Die WHO warnte vor der Strategie der Herdenimmunität, aber die Niederlande entschieden sich dafür, das Virus zirkulieren zu lassen, solange in Krankenhäusern Platz war, anstatt das Virus mit einer intensiven Test- und Rückverfolgungspolitik zu bekämpfen. Nieuwsuur schreibt dies nach umfangreichen Recherchen im In- und Ausland.

  • Im Internet sind gültige QR-Codes mit dem Namen Adolf Hitlers aufgetaucht. Laut RTL Nieuws wurden sie von einem Cyberkriminellen vertrieben, der zeigen will, dass er jeden beliebigen QR-Code erstellen kann. Die QR-Codes kommen aus Polen und Frankreich und gelten auch in den Niederlanden, da es sich um europäische EC DCC handelt. CoronaScanner, die niederländische App zum Scannen von QR-Codes, bietet die Möglichkeit, bestimmte Codes zu blockieren. Im Laufe des heutigen Tages hat das Ministerium Maßnahmen ergriffen, indem es ein Update für die App veröffentlicht hat. Der Scanner gibt jetzt ein rotes Kreuz aus, wenn Sie versuchen, einen der gefälschten QR-Codes zu scannen.

  • Die Äußerungen des scheidenden Gesundheitsministers De Jonge zu möglichen Maßnahmen für Ungeimpfte haben die Diskussion weiter angeheizt. Es ist klar, dass zumindest einige Mitglieder des Outbreak Management Teams (OMT) an dieser Option nicht interessiert sind. Neben praktischen Einwänden befürchten sie eine Spaltung der Gesellschaft, schreibt NOS. Die mögliche Einführung konkreter Maßnahmen für Ungeimpfte, um den Anstieg der Zahl der Corona-Patienten zu stoppen, stößt auch in der Tweede Kamer auf Widerstand.

  • Eine Bootsfahrt für Senioren ab Rijnsaterwoude hat einen sehr nervigen Schwanz bekommen. Ein Großteil der rund 60 Teilnehmer und Betreuer hat sich eine Corona-Infektion zugezogen, schriebt das AD. "Die Leute haben sich so gefreut, sich wiederzusehen."

  • Alle, die nicht geimpft sind, bekommen das Coronavirus, sagte Ernst Kuipers, Vorsitzender des Nationalen Netzwerks Akutversorgung (LNAZ), am gestern Abend in der TV-Sendung Jinek. Es bleibe wichtig, nicht all diese Infektionen gleichzeitig stattfinden zu lassen, um die Versorgung zugänglich zu halten, so der Krankenhauschef. „Wenn man die Versorgung für alle, einen Krebspatienten oder einen Corona-Patienten, bereithalten will, dann müssen wir etwas gegen die Gesamtzahl der Corona-Patienten unternehmen, die im Winter zu uns kommen“, sagt Kuipers.

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