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Corona in den Niederlanden: Kurznachrichten

Ausgangssperre, Zwischenfälle

Die erste Nacht mit Ausgangssperre verlief nicht überall ruhig:

  • Die niederländische Polizei verhängte in der letzten Nacht mehr als 3.600 Bußgelder wegen Verstoßes gegen die Ausgangssperre. Es gab auch 25 Festnahmen, berichtete die Polizei heute.

  • Nach Angaben der Polizei gab es zwei schwere Zwischenfälle, in Urk und in Stein in Limburg. An beiden Orten suchten junge Menschen die Konfrontation mit der Polizei. Bei diesen Vorfällen wurden Polizisten mit Feuerwerkskörpern, Steinen, Flaschen und Molotow-Cocktails beworfen. In Urk wurde auch eine Corona-Teststraße in Brand gesteckt. Aber auch in anderen Orten gab es unruhige Momente.

  • "Eine Gruppe von Randalierern war aktiv, die den Frieden in Urk mit einem Verhalten störten, das nicht mit Worten ausgedrückt werden kann", schreibt der Bürgermeister der Gemeinde auf der Website der Gemeinde Urk. "Vom Werfen von Feuerwerkskörpern und Steinen bis zur Zerstörung von Polizeiautos und dem Tiefpunkt ist das Anzünden des GGD-Testgeländes. Dies ist nicht nur völlig inakzeptabel, sondern insbesondere auch ein Schlag ins Gesicht des GGD Mitarbeiter, die am Teststandort alles tun, um Urkers zu helfen." Nach Angaben der Polizei wurden zwei Personen festgenommen und Dutzende Geldstrafen verhängt.

  • Im Zentrum von Stein in Limburg waren letzte Nacht ungefähr hundert junge Leute auf den Beinen. Trotz Ausgangssperre haben sie sich draußen getroffen, um Alkohol zu trinken und Musik zu hören. Als die Polizei eintraf, weigerten sich die Jugendlichen, den Anweisungen der Beamten Folge zu leisten, und warfen Feuerwerkskörper auf die Polizei. Ein Agent wurde während des Einsatzes leicht verletzt. Bisher wurden 14 Personen festgenommen, aber die Polizei schließt weitere Festnahmen nicht aus.

  • Die Polizei verteilte an 45 Personen auf der A2 in der Nähe von Zaltbommel Bußgelder, weil sie keinen gültigen Grund angeben konnten, warum sie trotz Ausgangssperre draußen waren. Die Polizei hatte den gesamten Verkehr einer Richtung über einen Parkplatz geleitet und alle Personen kontrolliert. In den kommenden Nächten werden möglicherweise weitere Autobahnkontrollen folgen.

  • In Den Haag, Amersfoort und Eindhoven steht die Marechaussee mit mehreren Zügen in Bereitschaft, um die Polizei zu unterstützen. Nicht nur Samstagabend, sondern auch Sonntag- und Montagabend.

  • Die Amsterdamer Bürgermeisterin Halsema hat den Museumplein und die unmittelbare Umgebung heute ab 11:00 Uhr als Sicherheitsrisikogebiet ausgewiesen. Auch die Innenstadt von Eindhoven erhält diesen Status. Die Bürgermeister befürchten, dass Demonstranten mit Waffen kommen werden. Die Polizei kann vorbeugende Durchsuchungen bei jedem durchführen.

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