Infos: Kurznachrichten | Fallzahlen Niederlande

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Corona in den Niederlanden: Kurznachrichten

Schwierigkeiten, Zahlen, Vandalen, Belgien

GGD und RIVM haben Schwierigkeiten

Das RIVM meldet, dass die tägliche Anzahl positiver COVID-19-Meldungen des RIVM liegt derzeit deutlich hinter den tatsächlichen Meldungen liegt, die bei den Gesundheitsämtern (GGD) vorliegen. Dies hat mit den derzeit hohen Zahlen zu tun, was bedeutet, dass die Zahlen vom System der GGDs an das RIVM verspätet weitergereicht werden. Die Zahlen beziehen sich daher auf eine Untererfassung von ca. 46.000 Meldungen in den letzten 5 Tagen. Dabei handelt es sich um bestätigte Infektionen, die aber noch nicht registriert werden konnten. Die Menge der fehlenden Infektionsmeldungen wächst stetig.

Wenn ein konkreter Tag angesehen wird: Am Donnerstag wurden beim GGD 142.992 Coronatest durchgeführt. 46,6% davon, also 66.634 Coronatests, waren positiv. Donnerstag wurden kumuliert gerade aber nur ca. 30.000 Meldungen weitergereicht.

Eine technische Lösung, um diesen Rückstand aufzuholen und zu überwinden, ist in Arbeit, wird aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Das wöchentliche Update des RIVM am Dienstag ist daher derzeit die beste Möglichkeit, den Verlauf der Epidemie zu betrachten.

Infektionszahlen

Bis heute Morgen um 10:00 Uhr wurden 46.219 neue positive Coronatests dem RIVM  gemeldet (nicht korrigiert). In den vergangenen sieben Tagen wurden pro Tag durchschnittlich 41.711 positive Tests registriert. Das sind 31% mehr als in den sieben Tagen zuvor.

Gesundheitsminister Ernst Kuipers sagte gestern, dass inzwischen 1 von 75 Niederländern mit dem Coronavirus infiziert ist. Die Zahl der Krankenhauspatienten bleibt relativ gleich und nimmt sogar leicht ab. „Aber er Ausfall in der Gesellschaft ist hoch, weil viele Menschen zu Hause [in Quarantäne] sind“, sagt Kuipers.

Krankenhauszahlen nehmen weiterhin ab

Die Zahl der Corona-Patienten in niederländischen Krankenhäusern sinkt weiter. Heute befinden sich insgesamt 1.083 Patienten mit COVID-19 im Krankenhaus. Das sind 25 weniger als gestern, so die neuesten Zahlen des LCPS.

Der Zustrom von Corona-Patienten ist in der vergangenen Woche leicht zurückgegangen. Die Folgen der ansteckenderen Omikron-Variante sind noch nicht klar, aber das LCPS erwartet, dass der Zustrom neuer Patienten nächste Woche zunehmen wird.

Vandalen zahlen nicht

Nicht die Täter, sondern Kommunen, Regierung und Versicherer zahlen für den Millionenschaden, den Vandalen vor einem Jahr während der Ausgangssperren-Unruhen verursacht haben. Das geht aus Recherchen von RTL Nieuws hervor.

Belgien

Am Dienstag wird das niederländische Kabinett voraussichtlich Lockerungen - unter Auflagen - für die Gastronomie und andere Bereiche in den Niederlanden bekannt geben. In Belgien war die Gastronomie nicht geschlossen und die aktuellen Regeln werden nun weiter gelockert. Die belgischen Cafés und Restaurants können eine Stunde nächste Woche länger geöffnet bleiben. Die Sperrstunde beginnt dann um Mitternacht. Auch sind Zuschauer bei sportlichen Wettkämpfen und Aufführungen in Belgien willkommen. Bei öffentlichen Veranstaltungen im Freien und in Innenräumen dürfen bis zu zweihundert Zuschauer empfangen werden. Ist der Raum groß genug und gut belüftet, erlischt diese Grenze sogar, sofern die Anwesenden eine Maske tragen. Nachtclubs bleiben vorerst geschlossen.

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