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Corona in den Niederlanden: Kurznachrichten

Meldungen, KH & IC, Unruhen, Holocaust

Meldungen

Bis heute Morgen um 10:00 Uhr wurden dem RIVM 21.873 neue positive Coronatests gemeldet. Das sind 812 mehr als gestern. Der Durchschnitt der letzten sieben Tage steigt auf 19.823 positive Tests pro Tag. Das fast 50% mehr als in den sieben Tagen zuvor.

Auffallend ist, dass das RIVM heute 55 Corona-bedingte Todesfälle meldet. Das ist die höchste Zahl seit dem 9. März 2021.

Krankenhaus und Intensivstation

Die Gesamtzahl der aufgenommenen COVID-Patienten in den Niederlanden beträgt 2.217, das sind 70 Patienten mehr als gestern. Davon befinden sich 432 auf der Intensivstation, 4 mehr als gestern. Von den COVID-Patienten befinden sich 1.785 in den regulären Krankenstationen, 66 mehr als gestern. Gestern wurden 6 überregionale Verlegungen von COVID-Patienten mit dem Einsatz des LCPS realisiert.

Die Warteliste für Kinder, die an der Amsterdam UMC operiert werden müssen, habe sich wegen Corona mehr als verdoppelt, schreibt Het Parool. Vor Ausbruch der Pandemie standen 600 Kinder auf der Liste. Derzeit sind es 1500.

Wenn in Krankenhäusern in den Niederlanden der Code Schwarz erreicht wird, muss das Gesundheitspersonal von der Polizei oder der Armee geschützt werden. Diese Erwartung äußerte Diederik Gommers, Vorsitzender des niederländischen Verbandes für Intensivpflege und Mitglied des Outbreak Management Teams (OMT), gestern in der TV-Sendung Op1.

Unruhen in Rotterdam

Etwa hundert Demonstranten versammelten sich am Freitag gegen 20 Uhr auf dem Coolsingel in Rotterdam. Sie demonstrierten gegen die Pläne des scheidenden Kabinetts, eine 2G-Nachweispflicht einzuführen. Die Demonstration war nicht angemeldet. Die Stimmung ändert sich schnell und es wurden schwere Feuerwerkskörper und Steine ​​auf die Polizei geworfen. Polizeiautos wurden in Brand gesetzt und die mittlerweile Hunderte von Randalierern behinderten die Feuerwehrleute, die versuchten, die Brände zu löschen. Die komplette Zerstörungswut wurde erst heute morgen deutlich, als alle Schäden sichtbar wurden.

51 Menschen wurden bei den Ausschreitungen letzte Nacht und Nacht im Zentrum von Rotterdam festgenommen. "Etwa die Hälfte von ihnen war minderjährig", twitterte die Polizei Rotterdam. Die Randalierer kamen aus verschiedenen Teilen des Landes.

Die Polizei teilt auch mit, dass die Gerüchte um einen Todesfall nicht stimmen. In den sozialen Medien kursieren die Geschichte, dass bei den Unruhen eine Person durch die Polizei erschossen wurde.

Zwei Randalierer wurden verletzt, als sie von einer Kugel getroffen wurden, sie befinden sich noch im Krankenhaus. Die nationale Kriminalpolizei untersucht, ob ihre Verletzungen durch Polizeikugeln verursacht wurden, meldet NOS. Gestern teilte die Polizei mit, Beamte hätten Warnschüsse abgefeuert und "in mehreren Momenten" sei gezielt geschossen worden.

Die Polizei meldet desweiteren, dass ein verletzter Beamter ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, ein weiterer wurde von Sanitätern versorgt. "Zahlreiche Polizisten erlitten bei dem Angriff mit Steinen und Feuerwerkskörpern leichte Verletzungen und Gehörschäden."

Organisatoren anderer Demonstrationen, die heute in ein paar Städten stattfinden, distanzieren sich von den Geschehnissen in Rotterdam.

Holocaust und Corona

Die Corona-Demonstration von United We Stand in Amsterdam wurde abgesagt, aber dennoch sind Dutzende Menschen zum Protest auf den Dam-Platz gekommen, schreibt das AD. Die Atmosphäre in der Hauptstadt ist friedlich. Neben vielen Sprüchen, die auf die Nachweispflicht eingehen, ist auch wieder der Davidstern mit dem Text „C-19!“ in der Mitte stehend zu sehen..
Kriegsmuseen und Gedenkstätten fordern einen Stopp, um die Corona-Regeln mit Kriegssituationen und dem Holocaust zu vergleichen. "Es ist unnötig verletzend für die damaligen Kriegsopfer und die vielen Hinterbliebenen in unserem Land heute.", fasst Gelderlander ausführlich zusammen. In dieser Woche war auffallend, dass Mitglieder Partei FvD und insbesondere Thierry Baudet in der Tweede Kamer mehrfach solche Vergleiche machten. Es wurde seitens Pepijn van Houwelingen (FvD) anderen Politikern mit dem "kommenden Corona Tribunal" gedroht.

Belgien

In Belgien treten heute strengere Corona-Maßnahmen in Kraft. An immer mehr Orten werden Masken verpflichtet und auch Jugendliche ab zehn Jahren müssen sie tragen.

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