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Corona in den Niederlanden: Kurznachrichten

Beratungen abgeschlossen, Hammer, Karneval

Beratungen abgeschlossen

Das scheidende Kabinett hatte heute Nachmittag noch keine Entscheidungen zu den Corona-Maßnahmen getroffen, meldete NOS. Die betroffenen Minister haben sich stundenlang im Catshuis in Den Haag beraten. Insidern zufolge ist die Situation so komplex, dass weitere Beratungen erforderlich waren, die sich heute Abend im Catshuis fortsetzten und soeben abgeschlossen wurden.

Quellen berichteten dem NOS zuvor, dass das Outbreak Management Team (OMT) empfiehlt, einen begrenzte, milden Lockdown für zwei Wochen festzulegen. In diesem Zeitraum würden Veranstaltungen abgesagt und Kinos und Theater müssen schließen. Schulen könnten geöffnet bleiben. Nach dem Lockdown sollen laut OMT nur Menschen einen QR-Code bekommen, wenn sie vollständig geimpft sind oder bereits Corona hatten (2G).

Die heutige Sitzung des niederländischen Sicherheitsrats (veiligheidsberaad) wurde verschoben. Die Bürgermeister der 25 Sicherheitsregionen treffen sich nicht heute Abend, sondern morgen früh. Der Sicherheitsrat möchte erst die Ergebnisse der Catshuis-Beratungen zu den neuen möglichen Corona-Maßnahmen abwarten.

Morgen, 19 Uhr präsentieren Premier Rutte und Gesundheitsminister De Jonge die neuen Maßnahmen. Erst dann wird deutlich, ob die vorab publizierten Insider Informationen stimmten.

Hammer notwendig

Ein sogenannter "Hammer", also ein starker Schlag, ist notwendig, um die explosionsartig ansteigenden Fallzahlen zu stoppen, ist die Meinung niederländischer Wissenschaftler, so ist u.a. bei RTL Nieuws zu lesen. Dieser Schlag kann durch verschiedene Maßnahmen gegeben werden, die Kontaktmomente verringern.

Die Ausdruck Hammer wurde mehrfach bei RIVM Präsentationen verwendet und wurde auch durch Premier Rutte und Gesundheitsminister De Jonge vor den letzten Wellen verwendet.  

Karneval in Brabant

In der Provinz Limburg wurden alle Feiern zum 11.11. abgesagt, in Nordbrabant war es aber anders: Um 11:11 Uhr startete das bunte Treiben in der Provinz. So waren rund 25.000 Feiernde heute Nachmittag in Den Bosch unterwegs, berichtet die Nachrichtenagentur ANP. Zugang gab es nur mit QR-Code und Eintrittskarte. Die Feiern ernteten viel Kritik. So schreibt TV-Moderator Arjen Lubach auf Twitter: "Eine schöne Idee: Die Rekordzahl an Infektionen auf der Straße feiern. Schöne Geste."

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