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Corona in den Niederlanden: Kurznachrichten

Aruba, Ramadan, IC, Zugangstest

  • Während viele Deutsche in den Niederlanden Urlaub machen, sind es auf Aruba die Amerikaner. Heute landen im eigenständigen Land innerhalb des Königreichs rund 3500 Urlauber aus den USA, alle mit einem negativen PCR Testnachweis im Gepäck.

  • Der scheidende Gesundheitsminister Hugo de Jonge will die Erwartungen an möglichen Lockerungen der Coronamaßnahmen runterschrauben, sagte er am Freitagabend im RTL-Programm BEAU.

  • Derzeit ist eine gefälschte E-Mail im Umlauf, in der Personen im Namen des RIVM zu einer Corona-Impfung gegen Bezahlung eingeladen werden. Die Nachricht besagt, dass ein Impfantrag von Medicorps, einer kommerziellen Corona-Testagentur, bearbeitet wird. Das RIVM "betont, dass dies keine offizielle Nachricht des RIVM ist", sagte die Organisation heute.

  • Auf den niederländischen Intensivstationen (IC) werden jetzt 787 Coronapatienten behandelt, drei mehr als am Freitag. Einen Tag zuvor war die Zahl der IC-Patienten um vierzehn gesunken. In den normalen Pflegeeinheiten werden heute 1.704 Menschen aufgrund von COVID-19 behandelt. Der Vorsitzender vom Landelijk Netwerk Acute Zorg, Ernst Kuipers sagt: "Die Zahl der Patienten hat in der vergangenen Woche insbesondere auf der Intensivstation erheblich zugenommen. Dieser Anstieg wird sich voraussichtlich in der kommenden Woche fortsetzen. Es wird mehr Kapazität benötigt. Dies geht zu Lasten der regelmäßigen Gesundheitsversorgung. Das LCPS wird sich optimal ausbreiten, um in allen Regionen einen möglichst breiten Zugang zur Gesundheitsversorgung zu gewährleisten."

  • AD.nl meldet, dass mehrere junge Menschen mit Corona, darunter auch schwangere Frauen, sich derzeit auf der Intensivstation des UMC Utrecht befinden. "Wir müssen also das Bild loswerden, dass nur ältere Menschen mit Corona auf ICs um ihr Leben kämpfen", sagt Diederik van Dijk, medizinischer Leiter des UMC Utrecht.

  • Die Zahl der Personen, die einen Antrag auf Entschädigung für Studiengebühren unterschrieben haben, hat sich innerhalb einer Woche verdreifacht. Zu Beginn dieser Woche hatte der Zähler noch fünftausend Unterschriften und jetzt gibt es bereits mehr als dreißigtausend. Ziel sind 40.000 Unterschriften zur Unterstützung eines Initiativvorschlags in der Tweede Kamer. Die Petition ist eine Initiative der Aktionsgruppe Compenseer Collegegeld NU! Diese Gruppe ist der Ansicht, dass die Studenten eine Rückerstattung für die Studiengebühren erhalten sollten, die sie für das Studienjahr 2020/2021 gezahlt haben. Ihnen zufolge ist die Qualität der Bildung aufgrund der Coronamaßnahmen stark gesunken, schreibt NU.nl heute.

  • Zugang mit Test: Der Pilot mit Testzertifikaten, in dem unter anderem Museen, Zoos und Theater mit einem negativen Testergebnis ihre Türen für Besucher öffnen, kostet Hunderte Millionen Euro. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums teilte NOS heute mit, dass das Projekt, das von April bis Ende August laufen wird, insgesamt rund 925 Millionen Euro kosten wird. Dies bedeutet, dass die gesamte Organisation, einschließlich der von der Regierung zur Verfügung gestellten Schnelltests, rund 185 Millionen Euro pro Monat kosten wird.

  • Das Contactorgaan Moslims en Overheid, die 380 Moscheen in den Niederlanden vertritt, fordert die rund eine Million Muslime in den Niederlanden auf, den Ramadan zu Hause mit ihrer Familie zu verbringen und Familie außerhalb und Freunde nicht zu besuchen. Der Fastenmonat beginnt in den nächsten Tagen.

  • Personen, die in den Jahren 1949, 1950 und 1951 geboren wurden, können bereits ab Samstag online einen Impftermin vereinbaren. Sie bekommen auch einen Brief mit einer Einladung. Es betrifft mehr als 500.000 Menschen, die den Impfstoff von Pfizer & BioNTech erhalten. Dafür können sie zu einer der mehr als achtzig Impfstellen der niederländischen Gesundheitsämter gehen.

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