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Corona in den Niederlanden: Kurznachrichten

Zahlen, Skiurlaub, Fachkraft, Teststraßen voll

  • Bis heute Morgen um 10:00 Uhr wurden dem RIVM 11.848 neue positive Coronatests gemeldet (nicht korrigiert). Das sind 468 Tests mehr als gestern. In den vergangenen sieben Tagen wurden durchschnittlich 10.458 positive Tests pro Tag registriert, 41 Prozent mehr als die sieben Tage zuvor. Die 7-Tage-Inzidenz der Meldungen beträgt 419.

  • Die Reproduktionszahl R schwankt bzw. stagniert in den Niederlanden seit Wochen um 1,2. Das bedeutet nicht, dass auch die Fallzahlen stehen bleiben. Es bedeutet, dass die täglichen Infektionszahlen stetig zunehmen.

  • Die Gesamtzahl der aufgenommenen COVID-Patienten in den Niederlanden beträgt 1.573, das sind 83 mehr als gestern. Davon befinden sich 326 auf der Intensivstation, 21 mehr als gestern. Von den COVID-Patienten befinden sich 1.247 in den regulären Krankenstationen, 62 mehr als gestern. Gestern wurden 13 überregionale Verlegungen von COVID-Patienten mit dem Einsatz des LCPS realisiert.

  • In der vergangenen Woche verabreichten die niederländischen Gesundheitsämter (GGD) 125.154 Impfungen, davon 60.366 über das Programm „Impfen ohne Termin“. Dies berichtet der GGD-Dachverband GGD GHOR Nederland. Die Webseite von Prikken zonder afspraak besteht übrigens auch in deutscher Sprache. Die Impfungen sind kostenlos.

  • Skiurlaub in Gefahr: Die ab heute in Österreich in Kraft tretenden neuen 2G-Regeln könnten für Personen, die im nächsten Jahr in den Skiurlaub fahren wollen, große Folgen haben. Nach diesen Regeln, die gestern Abend von der österreichischen Regierung erklärt wurden, reicht eine einzige Janssen-Impfung vom 2. Januar 2022 nicht mehr aus. Ab dem 3. Januar 2022 wird eine zweite Dosis benötigt. Die Webseite Gruenerpass.gv.at ist noch nicht komplett aktualisiert, liefert aber zahlreiche Informationen und auch einen Gültigkeitsrechner, um die Gültigkeitsdauer von Moderna, Pfizer, Janssen oder AstraZeneca zu berechnen.

  • Fachkräftemangel: Im Jeroen Bosch Hospital in Den Bosch ist ein mit dem Coronavirus infizierter Radiologe im Einsatz. Als Reaktion auf Berichte des Brabanter Dagblad bestätigt das Krankenhaus, dass dies unter außergewöhnlichen Umständen beschlossen wurde. „Wir haben in diesem Fall im Interesse der Versorgungskontinuität eine Risikobewertung vorgenommen“, antwortet ein Sprecher.

  • Vor den Corona-Teststraßen in Utrecht stehen lange Schlangen. Jetzt, wo die Infektionen rasant ansteigen, ist es auf den Corona-Teststraßen extrem voll. Menschen, die sich wegen Beschwerden testen lassen wollen, beschwerten sich in den sozialen Medien, dass sie keinen Termin buchen konnten, schreibt RTV Utrecht. GGD Utrecht teilt mit, dass noch Plätze frei sind. Wer auf https://coronatest.nl/ keinen Test buchen kann, sollte die Utrechter Hotline (030 - 630 54 00) oder landesweite Rufnummer (0800-1202) anrufen. Die Bürgermeister der Provinz Utrecht machen sich Sorgen und rufen auf, die Basisregeln zu beachten.

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