Wichtig: Die neue deutsche Coronavirus-Einreiseverordnung ist zum 1. Juni 2022 in Kraft getreten. Die Änderungen betreffen die Abschaffung der Kategorie der Hochrisikogebiete, die grundsätzliche Abschaffung der 3G-Kontrolle bei der Einreise sowie die Anerkennung weiterer Impfstoffe zum Zwecke der Einreise.

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Kurznachrichten | Fallzahlen Niederlande

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Corona in den Niederlanden: Kurznachrichten

Wochenbericht

Wochenbericht RIVM

Infektionsmeldungen

Trotz Lockdown sorgt die Omikron-Variante für 35% mehr positive Coronatests: In der vergangenen WocheA ist die Zahl der Meldungen positiver Coronatests im Vergleich zur Vorwoche um 35% gestiegen. Fast ebenso viele Personen wurden durch die niederländischen Gesundheitsämter (GGD) getestet.

Letzte WocheA wurden 113.554 positive Testergebnisse gemeldet, 35% mehr als in der Woche zuvor. Auf 100.000 Einwohner erhielten 639 Personen ein positives Testergebnis. Die meisten positiven Tests wurden in den Altersgruppen 18 bis 29 Jahre gemeldet. Das RIVM  sieht in allen Regionen eine Zunahme der Meldungen. Die höchsten Infektionszahlen pro 100.000 Einwohner wurden in Amsterdam-Amstelland (987) gemeldet, gefolgt von Kennemerland (858), Zaanstreek-Waterland (831) und Rotterdam-Rijnmond (722). Die niedrigste Zahl positiver Testergebnisse wurde in Limburg-Noord (425) gemeldet.

Mehr als 354.000, nämlich 354.335, Personen ließen sich bei den niederländischen Gesundheitsämtern (GGD) testen, ungefähr so ​​viele wie in der Vorwoche (+2%). Die Zahl der Personen, bei denen ein positiver Selbsttest bei der GGD bestätigt wurde, stieg von 13,5 % der gesamten bei der GGD durchgeführten Tests in der Vorwoche auf 16,2 % in der vergangenen Woche. In dieser Gruppe von Selbsttestern beim GGD lag der +positiv Prozentsatz bei 88,5%. Der Anteil aller beim GGD positiv Getesteten ist in der vergangenen Woche von 23,4% auf 30,8% gestiegen.

Situation in den Krankenhäusern

Der Rückgang der Krankenhauseinweisungen flacht ab. In der vergangenen Woche wurden 14% weniger neue Patienten mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert als in der Woche zuvor. Auf der Intensivstation ging die Zahl der Aufnahmen im Vergleich zur Vorwoche um 16% zurück.

Die Zahl der ins Krankenhaus eingelieferten Patienten mit COVID-19 ist in der vergangenen Woche weniger stark zurückgegangen als in den zwei Wochen zuvor. In der vergangenen Woche wurden 981 Patienten mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert, ein Rückgang von 14% gegenüber der Vorwoche. In den Wochen vom 21. und 28. Dezember 2021 verzeichnete das RIVM einen weiteren Rückgang der Krankenhausneuaufnahmen um 33% bzw. 26%. 164 neue Patienten mit COVID-19 wurden in der vergangenen Woche auf die Intensivstation aufgenommen, ein Rückgang von 16% gegenüber der Vorwoche. In den Wochen vom 21. und 28. Dezember 2021 hat das RIVM einen weiteren Rückgang der IC Neueinweisungen um 27% bzw. 25% gemeldet. Die meisten Menschen, die derzeit mit COVID-19 im Krankenhaus liegen, haben sich in der Zeit infiziert, als die Delta-Variante in den Niederlanden am häufigsten vorkam. Die Krankenhauseinweisungen von Patienten mit der Omikron-Variante werden in den kommenden Wochen zunehmen.

Die Gesamtzahl der aufgenommenen COVID-Patienten in den Niederlanden beträgt 1.706 (2.006*). Davon befinden sich 477 (535*) auf der Intensivstation, 13 (14*) von den IC Patienten befinden sich in Deutschland auf der IC Station. Von den COVID-Patienten befinden sich 1.229 (1.471*) in den regulären Krankenstationen.

Insgesamt verfügen die Niederlande derzeit über 1181 IC Betten, letzte Woche waren es 1169 Betten. 504 (457*) IC Betten sind durch Non-COVID-Patienten belegt. 188 Betten sollten verfügbar bzw. reserviert für Katastrophen und Notfälle sein, die sogenannten BOSS Betten (Beds Open for Safety and Support). Auf nationaler Ebene gibt es aktuell genügend BOSS Betten. Es besteht ein Plus von 25 (Plus von 3*) Betten.

Positive Tests nach Reise

In der vergangenen Woche waren 6,5% der Personen mit positivem Coronatest bekannt, die sich in den zwei Wochen zuvor im Ausland aufgehalten haben. Dies bedeutet nicht, dass alle von ihnen im Ausland an einer Coronavirus-Infektion erkrankt sind. Von den Personen mit bekannter Reisehistorie waren 19,8% in Österreich, 13,0% in Frankreich, 10,9% in Belgien und 10,6% in Deutschland.

Omikron

Seit Ende Dezember verursacht die Omikron-Variante die meisten Coronavirus-Infektionen in den Niederlanden. Diese Virusvariante verbreitet sich deutlich schneller als die Delta-Variante. Die jüngste Reproduktionszahl vom 20. Dezember, bezogen auf die Zahl der positiven Coronatests, lag erstmals seit Mitte November 2021 wieder komplett über 1.

In der kommenden Zeit, mit einer stark steigenden Zahl von Infektionen durch Omikron, könnte die Zahl der Krankenhauseinweisungen wieder ansteigen. Auch wenn die Omikron-Variante bei einem geringeren Anteil der Infizierten schwere Erkrankungen verursacht.

Wöchentliches Update: 28. Dezember bis 4. Januar 2022

  Letzte WocheA Vorige WocheB
Gemeldete Probanden mit positivem Coronatestergebnis (SARS-CoV-2)    
Anzahl neuer Meldungen 113.554

(639

pro 100.000 Einwohner)

84.398

(482

pro 100.000 Einwohner)

Anzahl neuer KrankenhauseinweisungenC 981 1.137
Davon Neuaufnahmen auf der Intensivstation (Quelle: NICE)C 164 196
VerstorbenD 189 272
     
Teststraßen der niederländischen Gesundheitsämter (GGD) pro KWE KW 52 KW 51
Gesamtzahl der durchgeführten Tests, für die das Ergebnis bekannt ist 354.335 346.722
Anzahl positiver Tests 109.210 81.000
Prozentsatz der positiven Tests*** 30,8% 23,4%

Alle Kurzzeichen sind im Artikel Fallzahlen erläutert.

Reproduktionszahlen

Die Reproduktionszahl R, basierend auf positiven Coronatests, stieg deutlich von 0,90 am 13. Dezember auf 1,02 am 20. Dezember. R liegt vollständig über 1. Ein R von 1,02 bedeutet, dass 100 Personen, die das Coronavirus mit sich tragen, 102 andere Personen infizieren. Die Infektionen nehmen somit zu.

Die Reproduktionszahl  wird in den kommenden Wochen aufgrund der Omikron-Variante steigen, meldet das RIVM.

  Letzte Berechnung Vorwoche
Reproduktionszahlen am 20. Dezember 2021
am 13. Dezember 2021
bezogen auf Infektionsmeldungen 1,02 (1,00 – 1,03) 0,90 (0,89 – 0,92)
  am 18. Dezember 2021** am 11. Dezember 2021
Krankengausaufnahmen (Quelle: NICE) 0,95 (0,80 – 1,11) 0,90 (0,77 – 1,04)
IC-Aufnahmen (Quelle: NICE) 0,95 (0,58 – 1,37) 0,88 (0,56 – 1,25)

**Es handelt sich um den R-Wert am 18. Dezember 2021. Die NICE-Daten werden zweimal wöchentlich (mittwochs und samstags) gemeldet. Daher wurden diese R-Werte auf Basis der NICE-Daten mit den am Samstag, 1. Januar 2022 verfügbaren Daten berechnet.

Gesamtmortalität weiter stark erhöht

In der Woche vom 16. bis 22. Dezember 2021 war die Gesamtsterblichkeit in den Niederlanden stark erhöht. Insgesamt wurden 3.713 Todesfälle gemeldet. Es wurden in dieser Jahreszeit normalerweise zwischen 2.809 und 3.137 Todesfälle erwartet. Die gemeldete Mortalität durch laborbestätigtes COVID-19 betrug in derselben Woche 231. Die Mortalität war in der Altersgruppe 45-54 Jahre leicht erhöht, in den Altersgruppen 55-64 Jahre, 65-74 Jahre, 75-79 Jahre stark erhöht, 80-84 Jahre und 85-89 Jahre, erhöht in der Altersgruppe 90-94 Jahre und leicht erhöht in der Altersgruppe 95 Jahre und älter. Die Sterblichkeitsrate war in allen Regionen zusammengenommen erhöht. Mehr Information stehen im Mortalitätsmonitor.

Impfrate

Bis einschließlich Sonntag, 2. Januar 2022, wurden in den Niederlanden schätzungsweise 24,7 Millionen Erst- und Zweitimpfungen durchgeführt. Mehr als 13,3 Millionen davon sind Erstimpfungen und knapp 11,4 Millionen Zweitimpfungen.

Inzwischen wird geschätzt, dass 89,1 % aller über 18-Jährigen mindestens eine Impfung aus der Basisserie erhalten haben und 86,0 % die Basisserie abgeschlossen haben. Schätzungsweise 87,4% aller über 12-Jährigen haben inzwischen mindestens eine Impfung aus der Basisserie erhalten und 84,4% haben die Basisserie abgeschlossen.

Bis einschließlich 2. Januar 2022 wurden in den Niederlanden mehr als 4,7 Millionen Auffrischungsimpfungen und dritte Impfungen durchgeführt. Mehr als 3,8 Millionen Menschen haben beim GGD ihre Auffrischungsimpfung erhalten. Darüber hinaus haben bis einschließlich 2. Januar schätzungsweise 731.000 Menschen eine Auffrischimpfung durch andere Anbieter wie Krankenhäuser, Hausärzte oder in Einrichtungen mit medizinischem Dienst erhalten. Seit dem 6. Oktober haben mehr als 131.000 Menschen mit einer schweren Immunerkrankung ihre dritte Impfung an der GGD erhalten.

Das RIVM stellt detaillierte Zahlen zur Verfügung.

 

A Die Anzahl der Meldungen über positive Tests, die dem RIVM zwischen dem 28. Dezember 2021, 10:01 Uhr und dem 4. Januar 2022 gemeldet wurden. Die Tests in den GGD-Teststraßen, Krankenhauseinweisungen und Intensivaufnahmen basieren auf Kalenderwochen.

*Daten der Vorwoche

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