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Corona in den Niederlanden: Kurznachrichten

KH, Red Team, neue Maßnahmen

  • Die Gesamtzahl der aufgenommenen COVID-Patienten in den Niederlanden beträgt 1212, das sind 90 mehr als gestern. Davon befinden sich 236 auf der Intensivstation, 16 mehr als gestern. Von den COVID-Patienten befinden sich 976 in den regulären Krankenhausstationen, 74 mehr als gestern.
  • Das Red Team C19 NL, eine Expertengruppe, die die Corona-Politik des niederländischen Kabinetts seit letztem Jahr kritisch beobachtet, hat sich aufgelöst. Das gaben die Mitglieder heute über eine Erklärung auf der Website bekannt. "Die Entscheidungen, die jetzt getroffen werden müssen, sind grundsätzlich politischer Natur. Die wichtigste Frage ist: Ist es legal und ethisch, dieses Virus zirkulieren zu lassen? Das Red Team hat mit dieser Diskussion nichts zu tun", heißt es in der Erklärung. „Die Gesundheitspflege ist jetzt wirklich kaputt. Das Kabinett hat sich festgefahren.“ Die unabhängige Empfehlungsgruppierung sagt in einem Statement auf Twitter, er könne keinen Beitrag mehr zur Corona-Politik leisten, weil diese mehr auf einen Imageverlust aufbaue als auf der eigentlichen Bekämpfung des Virus.

  • Der niederländische Sicherheitsrat (Veiligheidsberaad) wird heute Abend über das neue Maßnahmenpaket gegen zunehmende Corona-Infektionen beraten. Das Kabinett wird die neuen Maßnahmen morgen veröffentlichen.

  • NOS schreibt, dass die Corona-Zugangskarte, also der QR-Code, auf weitere Sektoren ausgeweitet wird. Zudem wird die Maskenpflicht wieder eingeführt.
    » Ab Freitag gilt der Corona-Pass in Fitnessstudios und Schwimmbädern sowie an Orten mit Besucherströmen wie Zoos, Freizeitparks und Museen.
    » Darüber hinaus wird die Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen wie Rathäusern und Bibliotheken sowie in Kontaktberufen wie Friseuren zurückkehren. Laut Quellen besteht eine gute Chance, dass Masken auch in Geschäften Pflicht werden, eine endgültige Entscheidung darüber wird aber erst morgen erwartet.
    » Eine Maßnahme, die verschärft wird, ist die Empfehlung, von zu Hause aus zu arbeiten. Von nun an will das scheidende Kabinett, dass die Hälfte der Zeit von zu Hause aus gearbeitet wird.
    Morgen, ab 19 Uhr findet eine neue Pressekonferenz der niederländischen Regierung statt. Erst dann steht fest, ob diese Insider-Informationen stimmen oder nicht.

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