We create

team spirit

Der Blog für Deutschsprachige im Ausland

Reisen innerhalb Europas & mehrtägige Veranstaltungen

von

Aufgrund der veränderten Situation in Europa hat die Regierung beschlossen, die Regelungen für Reisen innerhalb der Europäischen Union (EU) anzupassen. Es gibt 3 wichtige Entwicklungen. Zudem verlängert das niederländische Kabinett in Absprache mit der Veranstaltungsbranche das Verbot mehrtägiger Veranstaltungen bis zum 1. September 2021.

  • Mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Europa ist inzwischen vollständig geimpft. In den Niederlanden haben 83,5 % die erste Impfung erhalten und 59 % der Erwachsenen sind vollständig geimpft.
  • Trotz der Infektionszahlen ist der Druck auf Krankenhäuser und Intensivstationen überschaubar.
  • Seit dem 1. Juli gibt es europäische Vereinbarungen zum Corona-Nachweis (DCC), um Reisen innerhalb der EU zu ermöglichen.

Mit der Anpassung der Richtlinie erhalten Menschen, die innerhalb der EU reisen möchten, mehr Sicherheit und Klarheit. Tests bei der Rückkehr können eine mögliche Wiederbelebung des Virus dämpfen. Reisen innerhalb Europas sind möglich, aber nicht sorglos. Für einen sicheren und verantwortungsvollen Grenzübertritt sind weiterhin Maßnahmen erforderlich. Reisende sollen sich die Reise-App herunterladen und machen das Zielland zu einem Favoriten machen, um im Urlaub über die aktuellen Reisehinweise informiert zu bleiben. Es bleibt wichtig, um vor der Abreise die Reisehinweise auf Wijsopreis.nl zu lesen.

Bevor Sie die Niederlande verlassen

Ab dem 27. Juli 2021 werden die Niederlande keine orangefarbenen Reisehinweise in EU-Länder allein aufgrund der Zahl der Corona-Infektionen geben. Ein Land kann weiterhin orangefarbene Reisehinweise erhalten, wenn eine neue Virusvariante auftaucht. In der Praxis bedeutet dies, dass derzeit von Reisen in jedes EU-Land nicht abgeraten wird und Reisende einen gelben oder grünen Reisehinweis erhalten. Damit stimmen die Niederlande ihre Reisehinweise mit vielen anderen europäischen Ländern überein. Es bleibt möglich, dass Länder Reisenden aus den Niederlanden zusätzliche Einreisemaßnahmen auferlegen können. Daher müssen Reisende vor der Abreise die aktuellen Reisehinweise auf Wijsopreis.nl lesen und herausfinden welche Maßnahmen im Zielland gelten.

Wenn Reisehinweise ausschließlich auf Kontaminationszahlen basieren, besteht eine gute Chance, dass Reisenden in den kommenden Wochen für mehr Ländern geraten wird, nur dort hin zu reisen, wenn es dringend notwendig ist. Die Infektionsraten werden wieder steigen werden, da viele Länder jetzt Lockerungen einführen.

Angesichts der veränderten Corona-Situation (Impfquote, Krankenhaussituation und Verwendung von Corona-Nachweisen) in Europa hält die Regierung dies nicht mehr für notwendig und verhältnismäßig. Ein orangefarbener Reisehinweis wird erst ab dem 27. Juli in Länder gegeben, in denen es eine besorgniserregende neue Variante des Virus gibt, die in den Niederlanden noch nicht verbreitet ist.

Vor der Rückkehr in die Niederlande

Um eine Mitnahme des Coronavirus zu verhindern, benötigen Reisende ab 12 Jahren bei der Rückkehr in die Niederlande ab dem 8. August 2021 eine Corona-Bescheinigung, wenn sie aus einem EU-Land mit gelbem Reisehinweis kommen. Personen, die vollständig geimpft sind oder sich von Corona genesen sind, können dies in der CoronaCheck-App nachweisen. Andere Reisende müssen vor der Abreise in die Niederlande im Ausland getestet werden. Dabei ist die Gültigkeit maximal 48 Stunden für einen PCR-Test und 24 Stunden für einen Antigentest. Reisenden dürfen selbstverständlich nur mit einem negativen Testergebnis reisen. Für Personen, die keinen eigenen Transport nutzen, überprüfen die Transportunternehmen dies vor dem Einsteigen. Ein Corona-Zertifikat kann ein Impfpass, Genesungszertifikat oder negatives Testzertifikat sein.

Für Reisende aus einem Land mit einem grünen Reisehinweis gelten keine Maßnahmen.

4 Länder in Europa haben derzeit orangefarbene Reisehinweise: Spanien, Portugal, Zypern und Andorra. Für diese Länder bedeutet die neue Regelung, dass die Reisehinweise am 27. Juli auf Gelb wechseln. Das heißt: Reisen ist möglich, aber es gibt Risiken. Bei der Rückkehr aus diesen Ländern ist bereits ein Corona-Nachweis zwingend erforderlich. Diese Verpflichtung bleibt bestehen.

Nach der Ankunft in den Niederlanden

Für alle, auch vollständig geimpfte, die aus dem Ausland zurückkehren, lautet der Rat: Selbsttesten. Auch nach einer Impfung oder einer Ansteckung können Menschen das Virus in sich tragen und andere anstecken. Reisenden aus Ländern mit gelbem Reisehinweis, die noch nicht vollständig geimpft oder von Corona genesen sind, wird dringend empfohlen, am zweiten und fünften Tag nach Ankunft einen kostenlosen Coronatest bei der GGD oder einen Selbsttest durchzuführen. Auch Menschen, die keine Beschwerden haben, können das Virus in sich tragen und andere anstecken.

Darüber hinaus besteht für Reisende aus EU-Mitgliedstaaten in die Niederlande bei der Rückkehr keine Quarantänepflicht, es sei denn, es liegt eine neue Virusvariante im Reiseland vor.

Sicher und vorbereitet reisen

Das Kabinett betont, dass es wichtig ist, die Reisehinweise auf Wijsopreis.nl oder in der Reise-App gut zu lesen. Nicht nur bei der Buchung einer Reise, sondern auch kurz vor Reiseantritt, während der Reise und bei der Rückreise. Ein Land, das zum Zeitpunkt der Abreise aus den Niederlanden grüne Reisehinweise hat, kann aufgrund einer Änderung der Corona-Situation in diesem Land bei der Rückkehr gelbe oder orangefarbene Reisehinweise haben. Reisende sollte deshalb den Impfpass oder Genesungsschein in die CoronaCheck-App laden, auch wenn dies zum Zeitpunkt der Abreise nicht erforderlich ist. Es ist auch ratsam, sich vor der Abreise zu erkundigen, wo am Urlaubsziel getestet werden kann.

Außerhalb Europas

Bei Reisen außerhalb Europas bleibt die Liste der sicheren Länder der Europäischen Union maßgeblich. Ab dem 8. August benötigen Reisende aus Ländern auf dieser Liste einen Test oder eine Impfbescheinigung, bevor sie in die Niederlande reisen.

Mehrtägige Veranstaltungen mit Übernachtung bis 1. September abgesagt

Das Kabinett verlängert in Absprache mit der Veranstaltungsbranche das Verbot mehrtägiger Veranstaltungen bis zum 1. September 2021. Dabei handelt es sich um mehrtägige Veranstaltungen mit Übernachtung, bei denen Besucher nur mit einem Corona-Zugangsticket eingelassen würden. Mehrtägige Veranstaltungen sicher und verantwortungsvoll zu organisieren, ist komplex. Die Branche selbst weist daher darauf hin, dass dies für diese Art von Veranstaltungen, die vom 14. August bis 1. September stattfinden würden, nicht machbar ist. Aufgrund der bereits bestehenden logistischen Herausforderungen (z. B. Verfügbarkeit von ausreichend Personal, Vereinbarungen mit Lieferanten, Organisation von Tests) brauchen die Veranstalter nun diese Klarheit und weisen darauf hin, dass eine weitere Verschiebung einer Entscheidung nicht erwünscht ist. Es lässt sich daher noch nicht mit Sicherheit sagen, wie sich das epidemiologische Bild im Vorfeld des 14. August entwickeln wird und ob und wenn ja welche Vorkehrungen bei mehrtägigen Veranstaltungen notwendig sind. Deshalb erweitert das Kabinett das Verbot dieser mehrtägigen Veranstaltungen um Übernachtungen.

Über eintägige Veranstaltungen, die zwischen dem 14. August und dem 1. September stattfinden, wird das Kabinett am 13. August entscheiden. Das OMT wird diesbezüglich um Rat gefragt. Mehrtägige Veranstaltungen mit Übernachtungen, die zwischen dem 14. August und dem 1. September stattfinden würden, können die Veranstaltungsgarantie oder den zusätzlichen Veranstaltungszuschuss in Anspruch nehmen. Der Förderprozentsatz der Veranstaltungsgarantie wurde kürzlich auf 100 % der angefallenen Kosten erhöht.

COVID-19-Beratungen während der Sommerpause des Kabinetts

Vom 9. Juli bis 9. August 2021 befindet sich das Kabinett offiziell in der Sommerpause. In Bezug auf die COVID-19-Pandemie treffen sich die am meisten betroffenen Minister jedoch weiterhin. Unter normalen Umständen beraten sie sich zweimal pro Woche: Jeden Montag ein physisches Treffen, nach dem eine kurze Erklärung an die Medien gegeben wird. Die Minister treffen sich mittwochs telefonisch. Wenn die Situation dies erfordert und eine Beschlussfassung erforderlich ist, wird ein Ministerausschuss zu COVID-19 einberufen.

Ab dem 9. August wird der normale Sitzungsrhythmus wieder aufgenommen. Das Kabinett wird sich dann mehrmals pro Woche erneut treffen, um über die Pandemie zu beraten. Beim 1. Ministerrat nach der Pause, am Freitag, 13. August, wird das gesamte Maßnahmenpaket nach den aktuellen Erkenntnissen neu bewertet.


Quellen:
[1] Rijksoverheid (26.07.2021, 13:00). Nederland past aanpak reizen binnen Europa aan, meerdaagse evenementen tot 1 september afgelast. Abgerufen am 26. Juli 2021, von https://www.rijksoverheid.nl/actueel/nieuws/2021/07/26/nederland-past-aanpak-reizen-binnen-europa-aan

In eigener Sache

Bitte unterstützen Sie uns

Unsere Aktivitäten und auch diese Webseite sind gratis. Wir machen das gerne und freiwillig. Wir freuen uns allerdings um jede Unterstützung - sowohl durch Mitarbeit als auch durch die Spende einer Tasse Kaffee über PayPal.

Wir sind Ihnen dafür sehr dankbar.


Hinweis:
Sie sollten sich auf den offiziellen Webseiten der niederländischen und/oder deutschen Behörden/Organisationen informieren. klimeck consulting oder DACHIST übernimmt keinerlei Verantwortung oder Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen, für Abweichungen der Programminhalte von Originaltexten, Übertragungsfehler von Schriftstücken und Irrtümer bei Dokumenten, die für die Internetseiten erstellt wurden, sowie unbefugte Veränderung der Angaben auf dem Server durch Dritte und dadurch entstandenen Schaden. Die Inhalte dieser Internetseiten dienen nicht der Erteilung medizinischer oder anderer Ratschläge oder Anweisungen in Bezug auf Arzneimittel oder bestimmte Therapien. Die auf dieser Website enthaltenen Informationen stellen keine Alternative zur Beratung durch einen Arzt oder Apotheker dar. Wer Hilfe und/oder Rat zu spezifischen Gesundheitsproblemen benötigt, wendet sich bitte ausschließlich an einen Arzt.

Zurück

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Bitte addieren Sie 7 und 8.